Zwei Gründe sorgten für eine Feier

Adelboden

Die Stiftung Lohner lud zu einem Tag der offenen Tür ins Altersheim Adelboden und in den neuen Bereich «Wohnen mit Dienstleistungen» ein. Der runde Geburtstag – 30 Jahre – des Heimes war der zweite Grund zum Feiern.

Die 90-jährige Frieda Hari fühlt sich in ihrer Einzimmerwohnung im neu erstellten Gebäudekomplex sehr wohl.

Die 90-jährige Frieda Hari fühlt sich in ihrer Einzimmerwohnung im neu erstellten Gebäudekomplex sehr wohl.

(Bild: Corina Kobi)

Das Alters- und Pflegeheim in Adelboden feiert dieses Jahr seinen 30. Geburtstag. Unter der Regie der Stiftung Lohner wurde in den letzten zwei Jahren ein Neubau für das Wohnen mit Dienstleistungen realisiert und dieses Jahr den ersten Mietern zur Verfügung gestellt. Diese zwei Punkte gaben Anlass zu einer kleinen Feier am Samstag, an der viele Interessierte Anteil nahmen.

Mit einem Rundgang durch die alten und die neuen Gebäulichkeiten konnten sich die Besucher ein Bild über den heutigen Zustand des Alters- und Pflegeheims wie auch über den höher gelegenen Neubau «Wohnen mit Dienstleistungen» machen. Musikalische Darbietungen, Spezialitäten aus der Heimküche, Infostände und ein Wettbewerb sorgten für Abwechslung. Positiv fiel auf, dass der Übergang vom alten zum neuen Gebäude nahtlos gelungen ist.

Kosten eingehalten

Wie die Stiftung festhält, bietet das Heim 43 Pflege- und Betreuungsplätze an. Das Durchschnittsalter der Bewohnerinnen und Bewohner liegt bei 87 Jahren, wovon 18 Personen über 90 Jahre alt sind. Insgesamt arbeiten 61 Personen in allen Bereichen. Die beiden Co-Geschäftsführer Kathrin Gempeler-Aellig (Pflege) und Beat Santschi (Heim) leiten einen selbsttragenden Betrieb.

«Der Kostenvoranschlag für den Neubau ‹Wohnen mit Dienstleistungen› wurde eingehalten», erklärt Beat Santschi, «und wir schliessen mit einem Aufwand von unter sechs Millionen Franken ab.» Dazu beigetragen habe sowohl der planmässige Bau wie auch die gute Zusammenarbeit zwischen dem ausführenden Architekturbüro Atelier G+S Burgdorf und den lokalen und regionalen Handwerkern.

Santschi hält weiter fest, dass «wir mit dem Neubau auf sehr gute Synergien zurückgreifen können, die intern bereits vorhanden sind. Wir müssen den umfassenderen Betrieb analysieren, aber eine Erhöhung der Stellenprozente braucht es bestimmt.»

Von den 14 Wohnungen sind bis Ende Jahr deren 12 belegt. Die Adelbodnerin Frieda Hari (90) ist eine der Mieterinnen. «Mir gefällt es hier sehr gut. Die Einzimmerwohnung ist sehr geräumig, hell und altersgerecht gebaut. Der Ausblick vom geschützten Balkon auf die Berge ist wunderbar. Ich könnte es nicht besser haben.»

Berner Zeitung

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