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Zugvögel auf Schleichweg beobachtet

Am europäischen Zugvogeltag nutzten gegen 40 Interessierte die Gelegenheit, auf der Wasserscheide zwischen Emmental und Oberland mit Ornithologen Vögel zu beobachten.

Der erste Zugvogel-Beobachtungstag im Hohgantgebiet zog mehr Interessierte an als erwartet.
Der erste Zugvogel-Beobachtungstag im Hohgantgebiet zog mehr Interessierte an als erwartet.
Sibylle Hunziker

An einer der grossen Wanderrouten von Zugvögeln liegen die Habker Alpen an der Wasserscheide zwischen Emmental und Oberland nicht – wohl mit ein Grund, dass es in der über 20-jährigen Geschichte des europäischen Zugvogeltags zuvor noch nie einen Beobachtungsstand an diesem Ort gab.

«Die Übergänge in diesem Gebiet sind eher die Schleichwege der Zugvögel», sagt der Merliger Ornithologe Marco Hammel dazu. Genutzt werden sie vor allem von kleinen Vögeln, die den Schwärmen der Grossen und Starken lieber ausweichen. In der Moor-und-Wald-Landschaft zwischen Hohgant und Augstmatthorn können sie gut von einem Versteck zum nächsten flitzen – und sich den Bauch mit kleinen Insekten vollschlagen.

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