Zuerst war da der Schock, dann kam das Familiengefühl

Schattenhalb

Sie vereinen 111 Dienstjahre bei der Michel-Gruppe in einer Familie: Barbara Gabaj, Biserka und Patricia Berlingieri. Der Weg der Familie führte von der kroatischen Grossstadt ins Oberhasli.

Drei Generationen, ein Arbeitgeber: Patricia Berlingieri (v.l.), Barbara Gabaj und Biserka Berlingieri vor dem Des-Alpes-Gebäude auf dem Gelände der Michel-Gruppe.

Drei Generationen, ein Arbeitgeber: Patricia Berlingieri (v.l.), Barbara Gabaj und Biserka Berlingieri vor dem Des-Alpes-Gebäude auf dem Gelände der Michel-Gruppe.

(Bild: Bruno Petroni)

Nathalie Günter@nathalieguenter

Regelrecht schockiert sei sie damals gewesen, im Jahr 1967. Die 18-jährige Biserka war per Zug von der Grossstadt Pula auf der kroatischen Halbinsel Istrien in die Schweiz gereist, ihrer Mutter Barbara Gabaj hinterher.

«Wo hast du mich da hingebracht?», habe sie ihre Mutter gefragt. Das Oberhasli mit den vielen Bergen ringsherum habe ihr als Städterin zuerst überhaupt nicht gefallen.

Kleiner, familiärer

Ihre Mutter war ein Jahr zuvor in der Schweiz eingetroffen. Wohin genau es sie verschlagen würde, wusste sie vorher nicht. «Wir wussten nur, dass wir in einem Spital arbeiten werden, in welchem, aber nicht», erinnert sich Barbara Gabaj. Eine Organisation vermittelte die Frauen. So landete Barbara (heute 90-jährig) in Schattenhalb bei der Privatklinik der Familie Michel.

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