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Wittwers feierten Doppelgesamtsieg

Den Gesamtsieg bei den 15. Cross-Country-Events haben sich Peter Hoffmann sowie Marianne und Daniel Wittwer gesichert. Schnellste waren Reto Hammer und Susi Meinen.

Peter Russenberger
Die Gesamtsieger: Marianne Wittwer, flankiert von ihrem Mann Daniel Wittwer (l.) und Peter Hoffmann.
Die Gesamtsieger: Marianne Wittwer, flankiert von ihrem Mann Daniel Wittwer (l.) und Peter Hoffmann.
Peter Russenberger

Das CCE-Team um OK-Präsident Markus Jenni wurde beim Schlusslauf der dreiteiligen Nachtlanglaufserie mit Traumverhältnissen belohnt. Eine Genugtuung nach den Wetterkapriolen im Januar, welche die Veranstalter vor grosse Probleme gestellt hatten. Am Schlussabend kam ein in der freien Technik gelaufenes Massenstartrennen zur Austragung.

Schnellster, wie bereits beim Eröffnungsrennen, war der Zweisimmner Reto Hammer. Der Obersimmentaler gewann vor seinem Bruder Simon und dem einheimischen Biathleten Sascha Prentler. Die CCE-Gesamtsieg-Trophäe gewann, weil er in allen drei Läufen punktete, jedoch der Deutsche Peter Hoffmann.

Einzigartiger Sieg

Handicapiert durch eine Handverletzung, konnte der zweifache Gesamtsieger Michael Rieder (SC Kandersteg) seinen Vorjahrestriumph nicht wiederholen. Wegen Erkrankung konnte auch Vorjahresgesamtsiegerin Seraina Mischol, die vor dem letzten Lauf führte, ihren Titel nicht verteidigen. Die frühere Weltklasseathletin freute sich jedoch aufrichtig, dass ihre NSK-Thun-Vereinskollegin Marianne Wittwer ihre Nachfolgerin geworden ist.

Die Reichenbacherin musste im Schlusslauf nur der überragenden Weltcupbiathletin Susi Meinen den Vortritt lassen. Meinen war bei ihrem einstigen Lieblingsanlass sechsfache Gesamtsiegerin. Obwohl der NSC-Oberhasli-Läufer Lori Brunner erneut gewann, sicherte sich Daniel Wittwer wie im Vorjahr den Master-Gesamtsieg. So konnte das Ehepaar Daniel und Marianne Wittwer einen einzigartigen Familiendoppelsieg feiern.

Nachwuchs im Aufwind

Obwohl es wegen der schulischen Belastung nicht immer geht, Nachtrennen zu bestreiten, nahmen stets rund 60 Kinder und Jugendliche teil. Schade ist, dass Seriensiegerin Yara Burkhalter abwesend war und dadurch ihren erneuten Gesamtsieg nicht verteidigen konnte. Eline Kiener (NSK Thun) sowie Joler Noé Kempf und Andrea Scheidegger (beide SC Kandersteg) konnten sich bei den Jüngsten dreimal die Höchstpunktzahl gutschreiben lassen.

Mit Finn Kempf, Lea Niedhart und Jan Roth konnten JO-Leiter Urs Niedhart und sein Trainerteam weitere Gesamtsiege feiern. Die Gesamtsiege des Meiringers Ivan Fahrner und der Lenkerin Sabine Beetschen zeigen, dass auch im Haslital und im hintersten Obersimmental hervorragende Nachwuchsförderung betrieben wird. OK-Präsident Markus Jenni hob in seinem Fazit die ­erfreuliche Entwicklung bei der Oberländer Nachwuchsförderung hervor und wand auch seinem CCE-Team für den immensen Arbeitsaufwand ein Kränzchen.

Resultate: www.cce-kandersteg.ch.

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