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Wie weiter nach dem Gletscherausbruch an der Lenk?

Nach dem bisher heftigsten Gletscherseeausbruch sind die Verantwortlichen zu «gröberen» Schutzmassnahmen gezwungen.

Augenschein bei der beliebten Barbarabrücke  in den Simmenfällen:Roland Perren und Jakob Trachsel schauen sich das Resultat der erweiterten Gerinneausholzung an. Im Bereich von 25 Metern wurde der Wald ausgeholzt. Heute fliesst die Simme mit rund 3 Kubikmetern Wasser pro Sekunde talwärts. Am 27.Juli waren es Spitzen von bis zu 90 Kubikmetern.
Augenschein bei der beliebten Barbarabrücke in den Simmenfällen:Roland Perren und Jakob Trachsel schauen sich das Resultat der erweiterten Gerinneausholzung an. Im Bereich von 25 Metern wurde der Wald ausgeholzt. Heute fliesst die Simme mit rund 3 Kubikmetern Wasser pro Sekunde talwärts. Am 27.Juli waren es Spitzen von bis zu 90 Kubikmetern.
Bruno Petroni
Bei der weggespülten Böschung schauen Roland Perren (l.) und Jakob Trachsel den Forstunternehmern bei ihren Ausholzungsarbeiten (r.) zu.
Bei der weggespülten Böschung schauen Roland Perren (l.) und Jakob Trachsel den Forstunternehmern bei ihren Ausholzungsarbeiten (r.) zu.
Bruno Petroni
Der übervolle Favergesee auf dem Plaine-Morte-Gletscher vor dem Ausbruch – und zum Grössenvergleich dazu der Mensch (roter Pfeil).
Der übervolle Favergesee auf dem Plaine-Morte-Gletscher vor dem Ausbruch – und zum Grössenvergleich dazu der Mensch (roter Pfeil).
Bruno Petroni
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Halbzeit bei der Gerinneausholzung in den Simmenfällen: 1500 Kubikmeter Holz werden in diesen Tagen zwischen Retzliberg und Zälgli aus dem Gerinne­bereich der Simme entfernt. «Wir könnten auch gröber dahintergehen, sind aber der Auffassung, dass diese Massnahme ausreicht und so das Landschaftsbild der Simmenfälle gewährleistet bleibt», begründet Revierförster Roland Perren die Sofortmassnahme.

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