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Wasserprojekt wird in Angriff genommen

Mit einem symbolischen Spatenstich wurde der Startschuss für den Bau der Ringleitung Schwandi–Wengi–Reudlen abgegeben.

Spatenstich im Grünen (v.l.): Jürg Aeschlimann, Hansueli Rauber, Gemeinderatspräsident Hansueli Mürner, Jakob Bhend, Hansruedi Lehmann und Toni Imsand sowie Jürg Burren.
Spatenstich im Grünen (v.l.): Jürg Aeschlimann, Hansueli Rauber, Gemeinderatspräsident Hansueli Mürner, Jakob Bhend, Hansruedi Lehmann und Toni Imsand sowie Jürg Burren.
Corina Kobi

Mitglieder der Behörde und der Gemeindeverwaltung wie auch Vertreter der Bauherrschaft und der Ingenieure waren am Montagmorgen beim Stufenpumpwerk Hegstude zum Baubeginn der geplanten Ringleitung Kien–Schwandi dabei.

Verbesserung der Zufuhr

Anlässlich der Gemeindeversammlung vom November 2017 stimmte der Souverän einer neuen Wasserleitung zu, welche die Versorgungssicherheit mit Trinkwasser weiter verbessern soll. Der Studie des Projektverfassers Wa-Tec AG Thun sind dabei einige ­interessante Informationen zu entnehmen.

Als Ersatz für die sanierungs­bedürftige Fassungsanlage Lehenweid werde die Speisung des ­Reservoirs Rütteli mittels Pumpförderung aus dem Leitungsnetz Talboden durch alternative Wasservorkommen aus Quell- oder Grundwasser vorgesehen.

Dabei habe man sich für die Variante gemäss GWP 2012 (Generelle ­Wasserversorgungsplanung) entschieden, bei der Wasser mittels zweier Stufenpumpwerke (Heg­stude und Holzmatte) aus der Druckzone Dorf über eine Ringleitung Kien–Schwandi nach Wengi und Buechholz zum Reservoir Rütteli gefördert werde.

Für die Umsetzung des Konzepts müsse der bis jetzt noch fehlende Leitungsabschnitt zwischen Kien und Schwandi im Leitungsnetz in einer Länge von einem Kilometer erstellt werden.

Da im Bereich des vorgesehenen Abschnittes die meisten Liegenschaften von der privaten Quellwasserversorgung Pletschen versorgt werden, könne vorerst kaum mit Hausanschlüssen gerechnet werden.

Hohe Investitionskosten

Für die Stufenpumpwerke Heg­stude und Holzmatte werden Neubauten realisiert. Das Pumpwerk und Druckreduktor Hegstude ist mit 365'000 Franken veranschlagt, dasjenige auf Holzmatte kostet voraussichtlich 309'700 Franken. Die Ringleitung Kien–Schwandi kommt auf 379'200 Franken zu stehen, was inklusive Unvorhergesehenem den Kreditbetrag von 1,252 Millionen Franken ergibt.

GR-Präsident Hansueli Mürner erklärte dazu, dass der bewilligte Kredit vielleicht auch unterschritten werden könnte. Projektleiter Jakob Bhend konnte Angaben zum Bauprogramm machen: «Die Leitung bis Schwandi steht in sechs Wochen, danach erfolgt der Bau der Pumpwerke. Das gesamte Projekt wird Ende August abgeschlossen.»

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