Vize und Präsi treten 2019 ab

Interlaken

Der Präsident des Schlittschuhclubs Unterseen-Interlaken und sein Vize gaben ihren Rücktritt per Ende Mai 2019 bekannt. Der Sportverein wird eine neue Vereinsführung suchen müssen.

Das Team der SCUI Young Ibex beim Internationalen Nachwuchsturnier

Das Team der SCUI Young Ibex beim Internationalen Nachwuchsturnier

(Bild: PD)

«Wir wollen dem Club die Möglichkeit geben, sich frühzeitig nach geeigneten Nachfolgern umzuschauen»: Peter Flück, Präsident des Schlittschuhclubs Unterseen-Interlaken (SCUI), und sein Vizepräsident Patrick Maurer haben ihre Demission auf das Ende des laufenden Vereinsjahres bekannt gegeben.

«Es wird mir zu viel»

Beide geben zu, dass sie sich die nötige Zeit für den SCUI immer wieder hätten stehlen müssen. Als Basisleiter der Rega in Wilderswil trage Patrick Maurer eine grosse Verantwortung, «und ich habe gemerkt, dass es mir einfach zu viel wird». Ähnlich tönt es bei Präsident Peter Flück, der nebst seinem Amt als Grossrat auch die Präsidien der Pensionskasse Previs, des Freilichtmuseums Ballenberg und der Brienz-Rothorn-Bahn AG führt.

Dennoch schauen beide mit viel Genugtuung und auch et­was Stolz auf ihre fünfjährige Zeit als Vereinsspitze des Schlittschuhclubs Unterseen-Interlaken: «Ich glaube, wir haben die Situation konsolidieren können, auch wenn wir im Bereich des Sponsorings Rückschläge in Kauf nehmen mussten», blickt Peter Flück zurück. Dennoch habe es die Führung geschafft, dank vielen regionalen Engagements das Sponsoring des SCUI erfolgreich zu gestalten.

Akuter «Personalmangel»

Konstant geblieben ist laut Flück in dieser Zeit vor allem eines: «Die Schwierigkeit, alle Posten im Vorstand zu besetzen.» Trotz diversen Neubesetzungen habe es auch immer wieder Wechsel gegeben, und momentan seien die Stellen in der Kommunikation und beim Marketing und Sponsoring nicht besetzt. Mit der Schaffung einer professionellen Geschäftsstelle und einer ebensolchen Führung der Finanzbuchhaltung haben aber wichtige Positionen stabilisiert werden können.

Sowohl Peter Flück als auch Patrick Maurer wollen auch weiterhin dem SCUI die Daumen drücken. Letzterer künftig auch in einer etwas anderen Rolle: «Mein Sohn Marco spielt als Torhüter bei den SCUI-Novizen.»

Berner Oberländer

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