Victoria-Jungfrau ist auf Kurs

Interlaken

Gute Zahlen fürs Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa. Das noble Haus in Interlaken konnte letztes Jahr bei den Einnahmen kräftig zulegen.

Die Hotels der Aevis-Victoria-Gruppe steigerten ihren Umsatz: Daran dürfte das Flaggschiff Victoria-Jungfrau einen grossen Anteil haben. Foto: Markus Hubacher / Archiv

Die Hotels der Aevis-Victoria-Gruppe steigerten ihren Umsatz: Daran dürfte das Flaggschiff Victoria-Jungfrau einen grossen Anteil haben. Foto: Markus Hubacher / Archiv

6,5 Prozent mehr Einnahmen fürs Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa. Es waren erfreuliche Zahlen, über die der Verwaltungsratsdelegierte Antoine Huber für das Fünfsternhotel in Interlaken berichten konnte. Anlässlich der ordentlichen Generalversammlung zum Geschäftsjahr 2018 gab er am Montag im Victoria-Jungfrau über den Geschäftsgang der Aevis Victoria SA Auskunft.

Allerdings ist nicht ganz einfach herauszulesen, wie gut das edle Haus im vergangenen Jahr per se gewirtschaftet hat. Denn die Aevis-Victoria-Gruppe, zu der die Luxushotelgruppe um das Grand Hotel Victoria-Jungfrau in Interlaken gehört, umfasst auch 17 Klinken mit 2000 Belegärzten und 3000 Mitarbeitenden. Zudem investiert die Gruppe in weitere Unternehmen in den Bereichen Gesundheit, Lifestyle und Infrastruktur.

Laufende Erneuerung

Doch zurück zur Victoria-Jungfrau Collection AG, einer Hotelkette mit vier Luxushotels in der Schweiz: Dazu gehören nebst dem Victoria-Jungfrau auch das Bellevue Palace in Bern, das Crans Ambassador sowie das Eden au Lac in Zürich. Da Letzteres aber zurzeit umgebaut wird, waren 2018 nur die drei übrigen Häuser in Betrieb.

«Diese haben zusammen Einnahmen von 62,4 Millionen Franken erwirtschaftet», sagte Antoine Huber an der GV: «Bereinigt ergibt dies eine Steigerung von 6,5 Prozent.» Einerseits liege dies an der guten vergangenen Saison insgesamt, in der die Victoria-Jungfrau Collection AG 128457 Übernachtungen verbuchen konnte. Andererseits sei eine beständige Erneuerung, um den aktuellen Gästebedürfnissen optimal zu entsprechen, unabdingbar.

Dem hat das Victoria-Jungfrau in Interlaken Rechnung getragen. 42 Zimmer und Suiten wurden im vergangenen Jahr umgestaltet und modernisiert, im Jahr 2017 waren es bereits 28. Alle 70 renovierten Zimmer und Suiten verfügen neu unter anderem über Echtholz-Parkettböden, Klimaanlage, Dusche und Badewanne sowie Dusch-WC. 14 Millionen Franken steckte das Hotel in diesen Umbau.

Umbau zahlt sich aus

Die Investitionen scheinen sich auszuzahlen. Vor allen die Übernachtungen aus China und Nordamerika haben zahlenmässig kräftig zugelegt. Zwar wurden die Geschäftszahlen nicht auf die einzelnen Häuser der Victoria-Jungfrau Collection AG aufgeschlüsselt.

Sicher ist indes, dass von insgesamt 400 bewirtschafteten Zimmern und 143 Suiten deren 216 beziehungsweise 107 auf das «Flaggschiff» in Interlaken entfallen. Damit trägt das Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa zweifellos den Löwenanteil am Gesamterfolg.

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt