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«Vergiss nicht, du hast Flügel»

90 Kinder erlebten in der ökumenischen Kinderwoche in Spiez beflügelnde Tage. Und mit ihnen die 35 Helfenden. An der Abschlussfeier kam das Wochenmotto «Unter seinen ­Flügeln geborgen» lebhaft zur Geltung.

Begeisterung und Engagement von allen Seiten. Mit Liedern hiessen die 90 Kinder die Gäste an der Abschlussfeier willkommen.
Begeisterung und Engagement von allen Seiten. Mit Liedern hiessen die 90 Kinder die Gäste an der Abschlussfeier willkommen.
Heidy Mumenthaler

Im Kirchgemeindehaus Spiez herrschte seit Montag eine tolle Stimmung. 90 Kinder wurden dem Leitungsteam Anna Fink, Susanne Frey, Christine Steiner, Barbara Moser und den 30 freiwilligen Leiterinnen, Leitern, Helferinnen und Helfern anvertraut. Die Erlebnisse der vier Nachmittage wurden zum Abschluss der Woche am frühen Gründonnerstagabend ins Zentrum gestellt.

Klingend, bewegt, bebildert und gespielt wurden diese vertieft. An der Schlussfeier der ökumenischen Kinderwoche, die von der KAS, der kirchlichen Arbeitsgemeinschaft Spiez, jeweils in der ersten Frühlings­woche angeboten wird, wurde dem Musikalischen gefrönt. Singen und Musizieren bereiteten spürbar Freude. Die Kinderwoche-Band feuerte so richtig an.

Biblische Frauengestalt Rut

Eltern, Geschwister, Gotti, Götti und Interessierte erhielten in einer Bilderpräsentation Einblick, wie sich die Teilnehmenden mit Fragen zur biblischen Frauengestalt Rut auseinandersetzten («Wir sind mit unserer Kraft am Ende»; «Wo du hingehst, komme ich auch mit»; «Du bist unter seinen Flügeln geborgen»; «Ich erlöse euch aus eurer Not.»)

Während vier Nachmittagen entstand eine bunte Gemeinschaft, in der die Teilnehmenden erfahren durften, dass Gott immer unter ­ihnen ist, wie das Lied «Überall isch Gott» zum Ausdruck ­brachte.

Die altersdurchmischten Gruppen (ab dem Kindergarten bis und mit 4. Klasse) waren kreativ mit Rut unterwegs. In einem gespielten, getanzten und gesungenen Theater stellte die Teeniegruppe (15 Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse) mit Ruts Geschichte das aktuelle Thema «Auf der Flucht» dar. ­

«Vögel können fliegen, und wir schaffen es, im Traum zu fliegen», erzählte Pfarrerin Marianne Schmid. Sie machte mit einem Vergleich des Adlers, der seine Jungen bis zum selbstständigen Flug auf sich trägt, bewusst: «Wenn wir tragen können, können wir erst lieben.» Und: «Vergiss nicht, dass du Flügel hast.»

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