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Vater stirbt bei Kanu-Unfall – zwei Mädchen gerettet

Am Sonntagabend ist auf dem Thunersee bei Merligen ein Kanu gekentert. Der Vater und seine zwei Töchter wurden aus dem Wasser geborgen und ins Spital geflogen. Dort verstarb der Mann am Montag.

Gemäss aktueller Kenntnisse kenterte das Kanu rund 15 Meter vom Ufer entfernt.
Gemäss aktueller Kenntnisse kenterte das Kanu rund 15 Meter vom Ufer entfernt.
Barbara Schluchter-Donski
Zum Unfall war es in Merligen gekommen, ungefähr auf der Höhe des Gasthofs Traube.
Zum Unfall war es in Merligen gekommen, ungefähr auf der Höhe des Gasthofs Traube.
Barbara Schluchter-Donski
Während der Vater im Spital verstarb, konnten seine beiden Töchter gerettet werden.
Während der Vater im Spital verstarb, konnten seine beiden Töchter gerettet werden.
Barbara Schluchter-Donski
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Am Sonntag ereignete sich gegen 17.40 Uhr ein schwerer Unfall auf dem Thunersee bei Merligen (Gemeinde Sigriswil). Ersten Abklärungen zufolge waren ein Vater mit seinen fünf- und siebenjährigen Töchtern auf dem Thunersee unterwegs, als ihr Kanu rund 15 Meter vom Ufer entfernt kenterte. Dies teilte die Kantonspolizei Bern am Montag mit.

Passanten, welche auf die Kinder im Wasser aufmerksam geworden waren, reagierten umgehend, alarmierten die Rettungskräfte und begaben sich selbst ins Wasser, um die beiden Mädchen ans Ufer zu holen. Dort kamen den Ersthelfern weitere Passanten zu Hilfe.

Der Vater war mit seinen beiden Töchtern vor Merligen gekentert.

Der Seerettung Thunersee gelang es schliesslich wenig später auch den Vater zu lokalisieren und in der Folge aus dem See zu bergen. Alle verunfallten Personen wurden noch vor Ort durch Ambulanzteams erstversorgt und schliesslich mit Helikoptern der Rega und der Air Glaciers ins Spital geflogen.

Vater im Spital verstorben

Trotz der sofort getroffenen Rettungsmassnahmen konnte nicht verhindert werden, dass der 35-jährige Mann aus dem Kanton Bern in den frühen Morgenstunden des Folgetages im Spital verstarb.

Die beiden fünf- und siebenjährigen Mädchen dürften nicht zuletzt auch durch das beherzte Eingreifen der Ersthelfer aktuellen Erkenntnissen zufolge keine grösseren Verletzungen erlitten haben.

Der Unfallhergang wird durch die Polizei unter der Leitung der Regionalen Staatsanwaltschaft Oberland untersucht. Mit Hinweis auf die Untersuchung sagte eine Polizeisprecherin am Montag auf Anfrage, sie könne nicht sagen, ob der Vater im Wasser untergegangen sei und ob die drei Personen Schwimmwesten getragen hätten.

Im Verlauf des Montags barg die Polizei das untergegangene Boot und teilte mit, es handle sich um ein Kanu und nicht wie ursprünglich gemeldet um ein Kajak.

(sda/pkb)

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