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Ueli Steck stirbt am Mount Everest

Der Extrembergsteiger Ueli Steck ist bei einem Unfall am Mount Everest ums Leben gekommen.

Ueli Steck verlor bei einem Unfall im Himalaja sein Leben.
Ueli Steck verlor bei einem Unfall im Himalaja sein Leben.
Bruno Petroni

Ueli Steck ist tot. Andreas Bantel, Sprecher von Ueli Steck schreibt: «Ueli Steck ist beim Versuch, den Mount everenst und den Lhotse zu besteigen, ums Leben gekommen.» Seine Familie habe heute von seinem Tod Kenntnis erhalten. «Die genauen Umstände sind derzeit noch unbekannt.»

Die Familie sei unendlich traurig und bitte Medienschaffende, aus Respekt und Rücksicht gegenüber ueli derzeit auf Spekulationen über die Umstände von dessen Tod zu verzichten. Verschiedene Medienportale stellten kurz nach den ersten Meldungen Mutmassungen an, weshalb gerade Ueli Steck tödlich verunglückte.

«Sobald gesicherte Erkenntnisse über die Ursachen von Ueli Stecks Tod vorliegen, werden die Medien darüber informiert», schreibt Bantel weiter. Man bitte um Verständnis, dass die Familie derzeit keine weiteren Auskünfte erteilen werde.

Bereits zuvor hatte Mingma Sherpa von «The Seven Summits Trecks» eine Meldung des Online-Magazins «The Himalayan Times» zu Stecks Tod gegenüber der Nachrichtenagentur sda bestätigt. «The Seven Summits Trecks» hatte Stecks Expedition mitorganisiert.

Steck stand vor einem Rekordversuch

Steck wollte das machen, was noch nie ein Bergsteiger geschafft hat. In einem Zug die beiden Gipfel von Mount Everest (8848 m) und Lhotse (8516 m) zu überschreiten.

Doch soweit kam es nicht: Gemäss dem Magazin hätte eine Rettungstruppe den Körper des mehrfachen Rekordhalters am Sonntagmorgen tot aufgefunden. Er sei auf einem eisbedeckten Hang ausgerutscht. Die Retter hätten die Leiche geborgen, ein Hubschrauber hätte die sterblichen Überreste ins Basecamp geflogen. Es sei der erste Tote der diesjährigen Everest-Saison gewesen.

Infografik: Die geplante Route von Ueli Steck

Grafik vergrössern. Grafiken: Micha Treuthardt

«Ich bin sehr betroffen», sagt dazu BO-Reporter Bruno Petroni. Er hat Steck auf seiner letzten Vorbereitungstour am Schilthorn Anfang April begleitet. Damals sagte Steck: «Wenn ich diesmal also scheitern sollte, dann ist es, weil ich dabei sterbe.» Der gelernte Zimmermann lebte mit seiner Frau zuletzt in Ringgenberg bei Interlaken.

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