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«Tu Gutes und präsentiere es an der IGA»

Präsident Daniel Künzler eröffnete die 49. Interlakner Gewerbeausstellung mit einem Goethe-Zitat und einem Aufruf an die Aussteller: «Es ist an euch zu zeigen, dass das Gute nahe liegt.»

Samuel Günter
Präsident Daniel Künzler eröffnete am Mittwoch die 49. Interlakner Gewerbeausstellung IGA.
Präsident Daniel Künzler eröffnete am Mittwoch die 49. Interlakner Gewerbeausstellung IGA.
Markus Hubacher

«Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.» Daniel Künzler, Präsident der ­Interlakner Gewerbeausstellung (IGA), zitierte zur Eröffnung Goethe. Und natürlich stellte er die Passage aus dem Gedicht «Erinnerungen» im Zusammenhang mit dem Tourismus.

Wenn einem das Fernweh packe, tue man gut daran, an das Goethe-Zitat zu denken, erklärte er am Mittwoch im Kursaal. «Denn gibt es einen schöneren Flecken auf dieser Erde?»

Aber auch gerade im Konsumverhalten gingen die Wörter des Dichterfürsten gerne vergessen. «Wir shoppen online auf Amazon, fahren ins Ausland oder buchen gar Zahnarztferien im Ausland», sagte Künzler. «Dabei bieten Einheimische doch all dies in der Region an. In guter Qualität und mit fachkundiger Beratung. Weshalb also in die Ferne schweifen?»

Die Aussteller sind gefragt

Es sei Aufgabe der IGA, dem Besucher zu zeigen, dass das Gute eben so nahe liege. «Als die IGA vor knapp 50 Jahren ins Leben gerufen wurde, war das Internet noch weit weg», erklärte Künzler den geladenen Gästen aus Wirtschaft und Politik an der Eröffnung. Doch die Gründer hätten eine Plattform geschaffen, die in der heutigen, schnelllebigen, vernetzten Welt noch an Bedeutung gewonnen habe.

Doch am Ende hätten es die Aussteller selbst in der Hand. «An ihnen ist es, ob am Ende der Besucher mit dem Gefühl, dass das Gute doch so nahe liege, nach Hause geht.» Und hier verwendete die Künzler die Abänderung eines anderen bekannten Sprichworts: «Tu Gutes und präsentiere es an der IGA.»

Fussballer als Sonderschau

Markus Lüthi, Präsident des FC Thun Berner Oberland, nahm das Votum Künzlers auf. Es sei wichtig, dass sich Hersteller und Käufer treffen. «So kann auch eine Beziehung zur Leistung aufgebaut werden. «Amazon und Facebook trennten Hersteller und Verkäufer voneinander, umso wichtiger sind Plattformen wie eben die IGA.» Einheimische Produkte würden auch die Strassen entlasten, weil sie nicht 100 Kilometer weit herangeschafft werden müssten.

Lüthi rührte in seiner Rede die Werbetrommel für seinen Verein, der heuer die Sonderschau der IGA bestreitet und in erster Linie ein «FC Berner Oberland» sei.

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