Trotz TALK: Lenk-Simmental setzt weiter auf eigene Marke

Lenk-Simmental Tourismus kooperiert zwar mit der Tourismusdestination Adelboden-Lenk-Kandersteg (TALK), will aber auch weiterhin unter eigenem Logo auftreten.

Albert Kruker ist Direktor von Lenk-Simmental Tourismus.<p class='credit'>(Bild: zvg)</p>

Albert Kruker ist Direktor von Lenk-Simmental Tourismus.

(Bild: zvg)

Lenk-Simmental Tourismus ist zwar auf Anfang Jahr eine Kooperation mit der Tourismusdestination Adelboden-Lenk-Kandersteg (TALK) eingegangen, will aber weiter unter eigenem Logo auftreten. Die Marke Lenk Simmental habe sich etabliert, heisst es zur Begründung.

TALK ist eine von sechs anerkannten Destinationen im Kanton. Die Aktiengesellschaft kümmert sich um Tourismusentwicklung, Marketing, Verkauf und Gästeinformation. Anfang März präsentierte TALK ein eigenes Markenkonzept inklusive einem Logo mit drei Tälern. Das sei nötig, um sich im anspruchsvollen Umfeld behaupten zu können.

Lenk-Simmental Tourismus empfindet die neue Marke als «erfrischend und flexibel anwendbar», wie die Lenker Touristiker am Dienstag per Communiqué mitteilten. Man habe aber selber eine etablierte Marke, wolle keine unnötigen Kosten generieren und sei sich auch bewusst, dass eine weitere Destinationsverdichtung des Kantons angedacht sei.

Deshalb verzichte Lenk-Simmental Tourismus bei eigenen Marketingauftritten in der Schweiz einstweilen auf den Ersatz seines bestehenden Markensystems. Das neue TALK-Logo werde anstelle des Logos «Berner Oberland» im Partnerbalken aufgenommen.

Bei Werbekampagnen, bei denen die kantonalbernische Tourismusagentur «BE! Tourismus AG» oder Schweiz Tourismus die neue Destination vermarkte, werde das TALK-Logo gelten, sagte Albert Kruker, Direktor Lenk-Simmental Tourismus.

«Identifikation im Simmental»

Die Marke Lenk-Simmental wird in den angeschlossenen sechs Gemeinden seit 2003 verwendet. 17 Organisationen nutzen sie, darunter Tourismusvereine, Bergbahnen, Skischulen und der Hotelierverein. «Die Identifikation mit dieser Marke ist im Simmental und in der ganzen Schweiz spürbar», heisst es im Communiqué.

Talk hat einen schwierigen Start hinter sich. Die Lenker wollten zuerst nicht machen. Schliesslich einigte man sich auf eine Kooperation. «Wir verstehen uns durchaus als Teil des Ganzes», betonte Kruker am Dienstag.

Die sechs Berner Tourismusdestinationen sind Interlaken, Jungfrau Region, Adelboden-Lenk-Kandersteg, Gstaad Saanenland, Bern und Jura Trois-Lacs.

flo/sda

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