Trotz der Kälte gut und schön gesungen

Därstetten

Es ist bereits eine schöne Tradition geworden, dass die Sternsinger Anfang Jahr unterwegs sind. Der Orts­­pfarrer Daniel Guggisberg schenkte den Anwesenden eine Kreide mit Gebrauchsanweisung.

Die Sternsinger in Aktion bei der ersten Station im Dörfli Weissenburg.

Die Sternsinger in Aktion bei der ersten Station im Dörfli Weissenburg.

(Bild: zvg)

Mit dem Andachtsjodel kündigten die Sternsinger ihre Ankunft an. In Weissenburg im Dörfli beim Brunnen war ihre erste ­Station. Das Eingangslied «Ein Stimm beginnt im Abend sacht, davon ist am Himmel ein Stern erwacht; nun singen die beiden und rufen zum Chor alle Sternlein hervor» war eines der vorgetragenen insgesamt sechs Stücke. Und auch dieses Jahr wurden die Besucher in den Gesang miteinbezogen.

Ein alter Brauch

Der Ortspfarrer Daniel Guggisberg überreichte jedem Anwesenden eine Kreide – in ein Papier mit der entsprechenden Gebrauchsanweisung eingewickelt. Es geht dabei um einen alten, schönen Brauch: An den oberen Türbalken der Häuser schreiben die Sternsinger mit Kreide 20*C+M+B*17. Die Zahlen bedeuten 2017, die Buchstaben CMB sind eine Abkürzung des lateinischen Satzes «Christus mansionem benedicat», was so viel bedeutet wie «Christus segne dieses Haus». So wird mit dem Sternsingensegen jeweils das Vertrauen zu Gott zum Ausdruck gebracht.

Es war einmal mehr eindrucksvoll und bewegend: An allen Orten, wo die Sternsinger ankamen, hatte sich eine Gruppe von Wetterfesten in die kalte Nacht hinausgewagt.

Berner Zeitung

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