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Zugunglück: Erinnerungen an einen schwarzen Tag

Heute vor 10 Jahren geschah das Unfassbare: Ein Dienstzug mit nicht funktionierenden Bremsen donnerte nach über 20 Kilometern Geisterfahrt in Dürrenast in stehende Bauzugwagen. Drei Menschen starben beim Unglück.

Nach dem Unglück in Thun-Dürrenast: Die ineinandergeschobenen Wagen lassen die unglaubliche Wucht des Aufpralls erahnen.
Nach dem Unglück in Thun-Dürrenast: Die ineinandergeschobenen Wagen lassen die unglaubliche Wucht des Aufpralls erahnen.
Patric Spahni
«Ich bin relativ robust und hatte  in meiner langen Eisenbahnerzeit schon so manches erlebt. Dürrenast war aber auch für mich eine Ausnahmesituation», sagt Walter Flühmann, ehemaliger Betriebsleiter der BLS.
«Ich bin relativ robust und hatte in meiner langen Eisenbahnerzeit schon so manches erlebt. Dürrenast war aber auch für mich eine Ausnahmesituation», sagt Walter Flühmann, ehemaliger Betriebsleiter der BLS.
zvg
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Diese Bilder werde er sein Leben lang nie mehr vergessen. Das sagte ein Gleismonteur und Augenzeuge am Tag nach dem Zugunglück in Thun-Dürrenast gegenüber dieser Zeitung. Seit über 24 Stunden hatte er kein Auge mehr zugetan. Zu präsent, zu schockierend waren die Ereignisse dieses 17. Mai 2006, als um 3.20 Uhr ein Dienstzug der BLS mit nicht funktionierenden Bremsen in stehende Bauzugwagen krachte.

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