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Tag und Nacht Freude am Malen

Der 77-jährige Konrad Freiburghaus hält die Schönheit von Heimat und Natur in klaren, hellen und kräftigen Farben bildlich fest. Seine Werke in «Landschaften und Bergbilder» sind derzeit im Zentrum Artos zu sehen.

Der Thuner Kunstmaler Konrad Freiburghaus mit seinem Bild «Zweimal Jungfrau», in das er die kleine Meerjungfrau von Kopenhagen hineingemalt hat.
Der Thuner Kunstmaler Konrad Freiburghaus mit seinem Bild «Zweimal Jungfrau», in das er die kleine Meerjungfrau von Kopenhagen hineingemalt hat.
Monika Hartig

«Es war eine harte Zeit, als ich nicht mehr malen konnte. Anfangs habe ich habe geweint», so Kunstmaler Konrad Freiburghaus (77) aus Thun. In einfachen Verhältnissen in Burgdorf aufgewachsen, zeigte sich das Talent des Künstlers zum Zeichnen und Malen schon in der Schulzeit. Mit Kursen an der Kunstakademie und Schnuppern im Beruf Bühnenbildner an den Theatern Bern, Biel und Solothurn erhielt Freiburghaus Einblick in die künstlerische Arbeit. Doch die Berufsträume liessen sich aus finanziellen Gründen nicht realisieren. Freiburghaus wurde Bautechniker, arbeitete als Spezialist für Mauerwerk in einem Konzern und gründete eine Familie.

Leidenschaft Malerei

Gleich nach der Pensionierung flammte Freiburghaus’ Begeisterung für die Kunst wieder auf, angeregt durch seine Ehefrau Rosina. «Das Malen ist nun mein zweites Leben, ich könnte Tag und Nacht malen», schwärmt der Künstler. An der Vernissage heute Freitag im Zentrum Artos präsentiert Freiburghaus die Früchte seiner Arbeit: 39 Bilder in Acryl und Ölfarben, auf Leinwand oder Holzplatten.

Auf den ersten Blick scheinen die Werke beinahe Fotografien zu sein. Denn der Künstler hat sie mit grosser Detailtreue gestaltet, so etwa das Bild des Schlosses Thun mit Stadtkirche oder das Schloss Oberhofen mit Dreigestirn. «Es ist sehr herausfordernd, jedes Detail so naturgetreu wie möglich zu malen, so etwa die Grünschattierungen der Bäume», erklärt Konrad Freiburghaus. Seine Arbeiten zeigen die Liebe zur Heimat und zur Natur, aber auch seinen Sinn für Humor. So setzt er etwa im Bild «Zweimal Jungfrau» die berühmte Meerjungfrau aus Kopenhagen vor den gleichnamigen Berg.

Zur Vernissage mit Hammondorgel

Inspiriert zu atmosphärisch dichten Bildern, die den Betrachter innerlich berühren, haben den Künstler auch Reisen in die Toskana, nach Südfrankreich oder Griechenland. Freiburghaus: «Meinem Wesen entsprechend male ich in klaren, hellen und kräftigen Farben.» Es sind auch einige wenige abstrakte Werke zu sehen. Der Künstler wird die Vernissage mit Spiel auf der Hammondorgel musikalisch umrahmen. Anschliessend folgt ein Apéro.

Ausstellung «Landschaften und Bergbilder» im Zentrum Artos bis 29. April, täglich geöffnet; Vernissage: heute Freitag, 2. Februar, 17 Uhr.

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