Strasse wird breiter – und vielleicht heller

Hofstetten

Der Souverän genehmigte den Kredit für die Verbreiterung der Schriederstrasse. Und forderte eine Beleuchtung.

Die Schriederstrasse wird vom Stop bis hinauf zum Spielplatz auf 5 Meter verbreitert.

Die Schriederstrasse wird vom Stop bis hinauf zum Spielplatz auf 5 Meter verbreitert.

(Bild: Nathalie Günter)

Nathalie Günter@nathalieguenter

Hofstettens Gemeindepräsident Erich Sterchi kam direkt von der Regierungspräsidentenfeier für Christoph Ammann an die Gemeindeversammlung in die Mehrzweckhalle und konnte 29Stimmbürger begrüssen. Dazu fünf anwesende Neuzuzüger, die noch nicht stimmberechtigt waren. Vor allem der Kredit für die Verbreiterung der Schriederstrasse von 8'000Franken gab zu reden.

Die Strasse soll vom Stop ganz unten bis hinauf zum Spielplatz von 4 auf 5 Meter verbreitert werden. «Und damit gleich breit werden, wie der Rest der Strasse», so Gemeinderat Arthur Ernst-Gertsch. Die Vereinheitlichung sei nötig, da die Strasse viel benutzt würde, vor allem seit der Bus dort durchfahre.

Das Land könne von der Burgergemeinde gekauft werden. Gegen den Kredit hatte kein Stimmbürger etwas einzuwenden, sie verlangten aber, dass noch mehr gemacht wird. «Viele Leute, vor allem auch Kinder, nutzen die Strasse, deshalb wären Strassenlampen angebracht», so ein Hofstetter. Er forderte, dass bei den Verbreiterungsarbeiten ein Leerrohr installiert werde, so dass später die Installation von Strassenlampen möglich wäre.

Diesen Vorschlag werde der Gemeinderat so umsetzen, sagte Präsident Sterchi. Der Kredit wurde einstimmig angenommen.

Mehr «Gschnurr»?

«Nicht mehr zeitgemäss» sei das Personalreglement der Gemeinde, so Sterchi. Diverse Punkte waren bisher gar nicht geregelt. Darum hat es der Gemeinderat überarbeitet. So erhielten unter anderem die Sitzungs- sowie Spesengelder eine Auffrischung. Hatte beispielsweise ein Gemeinderat bis jetzt pro Sitzung 50 Franken erhalten, wird er neu 60 Franken für die ersten zwei Stunden plus 30 Franken für jede weitere angebrochene Stunde kriegen.

Ein Bürger veranlasste, das zu bemerken, dass dann ja einfach «länger gschnurret» werde und enthielt sich bei der Abstimmung. Sterchi merkte an, dass speziell die Spesengelder im Vergleich zu anderen Gemeinden im Oberland-Ost immer noch sehr tief angelegt seien. Die umfangreichen Änderungen des Personalreglements wurden mit 28 Ja-Stimmen angenommen.

333'165 Franken Gewinn

Die Jahresrechnung 2018 der Gemeinde leuchtet grün: Im allgemeinen Haushalt wurde ein Ertragsüberschuss von 333'165 Franken verbucht, wie Erich Sterchi ausführte. Die Spezialfinanzierungen Abwasserentsorgung (+24'970 Franken) und Abfallentsorgung (+11'725 Franken) schlossen ebenfalls positiv ab. Einzig die Spezialfinanzierung Wasserversorgung weist einen Aufwandüberschuss von 54'515 Franken auf.

Ein Blick auf die Aufwandseite der Ertragsrechnung zeigt, dass viele Posten weniger hoch abschlossen als budgetiert. So etwa die Abschreibungen, die wegen der Einstellung des KWKW Eistlenbach um 153'045 Franken tiefer ausfielen. Zudem nahm die Gemeinde, vor allem bei den juristischen Personen, 187'607 Franken mehr Steuern ein als budgetiert. Die Netto-Investitionen belaufen sich auf 144'997 Franken. Die Versammlung genehmigte die Jahresrechnung mit 28 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung.

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