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Strasse von Murgang bedroht

Nach einem Felssturz musste die Strasse ins Reichenbachtal in Schattenhalb gesperrt werden. Am Samstag wird zwar der Postautobetrieb aufgenommen – die Strasse wird aber weiterhin überwacht.

Noch liegen?Hunderte Kubikmeter Geschiebe im Helligraben.
Noch liegen?Hunderte Kubikmeter Geschiebe im Helligraben.
Beat Jordi

Direkt unter der Hohbalm war am Pfingstsonntag ein Felspaket von mehreren Kubikmetern abgebrochen und in den Helligraben gefallen. ­Infolge der massiven Regenfälle der letzten Tage führte dieser Graben überdurchschnittlich viel ­Wasser.Letzteres staute sich beim Auslaufen und verursachte einen Murgang.

Strasse war gesperrt

Das kleine Auffangbecken vor der Strasse war sofort voll Geschiebe, und die Strasse ins Reichenbachtal wurde mit mehreren Dutzend Kubikmeter Geröll überschüttet und musste in der Folge gesperrt werden. In den vergangenen Tagen konnte die Blockade wieder beseitigt werden, aber laut den Fachleuten besteht weiterhin ein gewisses Gefahrenpotenzial.

Es liegt Geschiebe im Graben

Abklärungen mit den kantonalen Fachstellen, insbesondere mit den Geologen, zeigten, dass noch mehrere Hundert Kubikmeter loses Geschiebe im Helligraben liegen und bei einsetzendem Regen mit grosser Zerstörungskraft durch diese Rutschbahn über die Strasse ins Tal donnern können.

Aus diesem Grund werden die Verantwortlichen die Strasse überwachen und auf den heutigen Tag wieder freigeben. Der ab heute einsetzende Postautobetrieb sollte fahrplanmässig verkehren. Es muss aber mit einer sofortigen Schliessung gerechnet werden, wenn sich die meteo­rologischen Verhältnisse ändern. Als Sofortmassnahme haben die Fachleute den Aushub eines grossen Auffangbeckens oberhalb der Strasse angeordnet. Über den Kostenteiler wird zu einem späteren Zeitpunkt zu entscheiden sein.

Es sind zahlreiche Stellen involviert, in erster Linie die Schwellenkorporation, die Gemeinden Meiringen und Schattenhalb als Eigentümerinnen der Scheideggstrasse.

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