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Steueranlage bleibt auf 1,99 Einheiten

52 Stimmberechtigte genehmigten an der Gemeindeversammlung am Samstag einstimmig das Budget 2020 mit einem Aufwandüberschuss von 117201 Franken.

Gemeindepräsident und Grossrat Andreas Michel mit den anwesenden Jungbürgern Sina Maurer, Selina Glatthard und Sven Jaggi (von links).
Gemeindepräsident und Grossrat Andreas Michel mit den anwesenden Jungbürgern Sina Maurer, Selina Glatthard und Sven Jaggi (von links).
Beat Jordi

Gemeindepräsident Andreas Michel konnte am Samstagnachmittag 52 Stimmberechtigte im Mehrzweckgebäude begrüssen und setzte die für das Budget relevanten Verpflichtungskredite an den Anfang der Traktandenliste.

Rekordhohe Investitionen

Allein für den Unterhalt und die Sanierung der Scheidegg- und Falchernstrasse mit Reichenbachbrücke sind 253'000 Franken notwendig. 223'000 Franken beanspruchen Sanierungen und neue Leitungen im Bereich Wasser-/Abwasserversorgung. Weitere 80'000 Franken fliessen in die Ortsplanung. Für Erschliessungsarbeiten im Dorfteil Hostet sowie Sanierungsarbeiten am Gemeindehaus und beim Sportplatz sind 119'000 Franken budgetiert.

50'000 Franken werden für die Instandstellung der Lehrerwohnung eingesetzt. Alle Verpflichtungskredite wurden von der Versammlung einstimmig genehmigt. Bei der Scheideggstrasse übernimmt die Gemeinde Meiringen 77'000 Franken (57 Prozent) der Unterhaltskosten.

Aus dem Gesamtaufwand von 3,66 Millionen Franken ergibt sich nach Verrechnung mit den Erträgen ein Minus im Allgemeinen Haushalt von 41'901 Franken und bei den Spezialfinanzierungen (Wasser, Abwasser und Kehricht) inklusive Burger-, Forst- und Alprechnung ein Fehlbetrag von 75'300 Franken. «Unter Berücksichtigung der guten Vorjahre ist das Budget tragbar, aber am Limit», stellte der Finanzverwalter Kurt Zumbrunn fest. Die fehlenden Gelder werden bei den Spezialfinanzierungen aus den entsprechenden Reserven entnommen. Mit dem Defizit im Allgemeinen Haushalt wird der Bilanzüberschuss (früher Eigen­kapital) reduziert auf voraus­sichtlich 960'000 Franken per Ende 2020.

Sechs Jungbürger

Mit Freude konnte der Gemeindepräsident sechs Jugendliche, die dieses Jahr ihr 18. Altersjahr erreichten, mit dem Bürgerbrief und einem Schattenhalbbuch als vollwertige Gemeindemitglieder auszeichnen. «Volljährig werden bringt nicht nur Würde, sondern auch Bürde mit der Übernahme von Eigenverantwortung», gab Michel den Jugendlichen mit auf den Weg.

Im Anschluss an die ordentlichen Geschäfte orientierten Gemeinderätinnen und Gemeinderäte über Wesentliches aus ihren Ressorts. Unter anderem berichtete Menk Meier über den geplanten Verkauf der Liegenschaft im Müör. Hannes Kohler hatte im Berichtsjahr mit Schwierigkeiten bei den zum Teil bereits 100-jährigen Wasserleitungsrohren zu kämpfen. Zudem muss er sich nach einem neuen Brunnenmeister umsehen.

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