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Spiez sucht den (weiblichen) Superstar

Redaktor Jürg Spielmann nimmt Stellung zu den anstehenden Gemeindewahlen in Spiez.

Jürg Spielmann

Spiez hat in acht Tagen die Wahl. Im Proporz werden hoffentlich möglichst viele der 9480 Stimmberechtigten nicht nur die Exekutive (41 Kandidierende für 7 Sitze) und die Legislative (153 Köpfe für 36 Sitze) für die nächsten vier Jahre bestellen. Als Höhepunkt wählen sie im Majorz auch das neue Oberhaupt der grössten Gemeinde im westlichen Berner Oberland. Sozialdemokrat Franz Arnold hat sich entschieden, nach 14 Jahren als Gemeindepräsident abzudanken.

Wer wird den gebürtigen Oberwalliser aus Simplon Dorf beerben? Fünf Kandidierende, drei Frauen und zwei Männer, wollen in seine Fussstapfen treten. Und als erst vierte Person seit Einführung des Gemeindeparlaments 1977 das gut dotierte Vollamt bekleiden. Bis dato war dieses eine reine Männerdomäne: Bis 1990 und seiner Wahl in den bernischen Regierungsrat war Peter Widmer (FDP) erster Vollzeitpräsident. Nach einer denkwürdigen Zufallswahl mit einem hauchdünnen Zwei-Stimmen-Vorsprung (auf Roger Ritz, SP) folgte für zwölf Jahre Urs Winkler (EVP). 2002 übernahm schliesslich Franz Arnold.

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