Unterseen

Sparen bei der Jugend

Unterseen Die Jugendarbeit Bödeli ist vom Sparhammer des Kantons Bern betroffen. Sie reagiert jetzt auf die Budgetkürzung mit der Sistierung der Wochenjobbörse und Einschränkungen beim Jugendhaus 67.

Kürzere Öffnungszeiten im Sommer, keine Wochenjobbörse mehr und weitere Einschränkungen: Die Jugendarbeit Bödeli muss sparen.

Kürzere Öffnungszeiten im Sommer, keine Wochenjobbörse mehr und weitere Einschränkungen: Die Jugendarbeit Bödeli muss sparen. Bild: Chantal Desbiolles (Archiv)

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An der Novembersession 2017 des bernischen Grossen Rates wurde das vom Regierungsrat vorgeschlagene Sparpaket verabschiedet. Wie der Verein Jugendarbeit Bödeli gestern verkündete, ist die Offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA), welcher auch die Jugendarbeit Bödeli (JAB) angehört, davon betroffen – und zwar mit 1,6 Millionen Franken.

«Diese Kürzungen betreffen hauptsächlich die Finanzierung der Praktikastellen», schreibt die JAB in ihrer Medienmitteilung. Dies bedeutet für die Jugendarbeit Bödeli, bis auf weiteres keine Praktikumsstelle mehr besetzen zu können, «was sich zwangsläufig auf das Angebot der Jugendarbeit Bödeli auswirkt, da ab dem kommenden Herbst insgesamt hundert Stellenprozente wegfallen werden».

Das Team der Jugendarbeit Bödeli hat sein Angebot und die laufenden Projekte überprüft, um auf die vom Kanton beschlossene Budgetkürzung reagieren zu können. «Die Wochenjobbörse Memory wird bis auf weiteres sistiert. Weitere Einschränkungen betreffen das Jugendhaus 67. Die eher schwächer besuchten Zeiten werden gestrichen.»

Man habe entschieden, in den Sommermonaten den Freitagstreff statt um 15 Uhr erst um 19 Uhr zu öffnen. «Mit den frei werdenden Ressourcen können die bereits geplanten Spielnachmittage bis Ende Jahr durchgeführt werden.» Weiter werde die JAB gerade bei Schönwetter aufsuchend in den Gemeinden unterwegs sein. «Ab den Herbstferien gelten wieder die bisherigen Öffnungszeiten.» (Berner Oberländer)

Erstellt: 12.07.2018, 14:02 Uhr

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