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So gut, wie schon lange nicht mehr

Der Rückblick auf die Wintersaison im Schilthorngebiet zeigt ein sehr positives Bild.

«Mit über 220'000 Ersteintritten wurden die besten Wintersportzahlen der letzten acht Jahre verzeichnet», sagt Christoph Egger, Direktor der Schilthornbahn AG.
«Mit über 220'000 Ersteintritten wurden die besten Wintersportzahlen der letzten acht Jahre verzeichnet», sagt Christoph Egger, Direktor der Schilthornbahn AG.

«Rund 150 Betriebstage haben wir gezählt», erläutert auf Anfrage Christoph Egger, Direktor der Schilthornbahn AG, die Saisonbilanz des Bahnunternehmens für den vergangenen Winter. Dass die Anlagen rund zwei bis drei Wochen länger als im Fünfjahresschnitt in Betrieb waren, unterstreiche die positiven Zahlen. Die Anzahl Ersteintritte (Skier Visits) konnte gegenüber dem Vorjahr um 22 Prozent ­gesteigert werden. «Mit über 220'000 Ersteintritten wurden die besten Wintersportzahlen der letzten acht Jahre verzeichnet», bestätigt Egger. Mit den aktuellen Werten liege man 10 Prozent unter dem besten Winter 2008/2009.

«Die frühen Schneefälle und der damit verbundene frühe Saisonstart ermöglichten bereits im November den Beginn der Schneesportsaison mit einer tollen Winterstimmung, wie wir sie seit vielen Jahren nicht mehr erfahren durften», freut sich Egger.

«Aufrüstung zahlt sich aus»

Die erste Etappe der Beschneiungsanlage, welche im Herbst letzten Jahres realisiert werden konnte, zahlte sich bereits in der ersten Wintersaison voll aus, teilt das Bahnunternehmen weiter mit. An den Sesselbahnen Almiboden und Maulerhubel hätten vom ersten (24./25. November) bis zum letzten Saisontag (30. April) «beste Pistenbedingungen» geherrscht.

Als sehr positiv wertet die Schilthornbahn die Erkenntnisse und Auswirkungen des neuen Top-4-Skipasses. Speziell im Frühjahr haben viele Besitzer des Top-4-Skipasses einen Skiausflug auf das Schilthorn, oft verbunden mit einem James-Bond-Brunch, unternommen und damit zu den erfreulichen Zahlen beigetragen.

Weiter weist die Schilthornbahn AG auf mehrere «hochstehende Veranstaltungen» hin, welche im zu Ende gegangenen Winter hätten durchgeführt werden können. So seien beispielsweise die 75. Inferno-Rennen «trotz schwierigen Wetterbedingungen ein grosser Erfolg gewesen», und das Jubiläum habe «gebührend gefeiert werden können». Mitte März traf sich die Weltelite der Telemarkfamilie in Mürren zu den FIS Telemark World Cup Finals sowie zu den FIS-Telemark-Junioren-Weltmeisterschaften.

Mitte April hätten zudem mehr als 1000 Schneesportlehrerinnen und Schneesportlehrer am Swiss Snow Happening teilgenommen. Im Skyline-Snowpark hätte erneut eine Vielfalt an Events für Freeskifahrer und Snowboarder stattgefunden. Mit dem «Telemark Only» am kommenden Wochenende stehe mit den 300 Teilnehmern ein weiterer Grossevent auf dem Programm.

Skicrosser dürfen sich freuen

Im Sommer folgt die zweite Ausbauetappe der Beschneiungsanlage entlang der Sesselbahn Winteregg. Dadurch werde der Einstieg ins Schilthorngebiet über die Achse Lauterbrunnen–Grütschalp «schneesicher» ausgestaltet.

Ab der kommenden Wintersaison wird an der Winteregg zudem eine permanente Strecke für die Skicross-Spezialisten zur Verfügung stehen.

(hau/pd)

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