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Sehnsucht nach dem goldenen Zeitalter

In Kandersteg zelebrieren kostümierte Gäste an der Belle-Epoque-Woche die Vergangenheit. Das Erbe jener Pionier-Ära des Reisens vor 100 Jahren lebt auch in Zeiten des Massentourismus weiter.

Die Themenwoche in Kandersteg ist nicht das einzige Lebenszeichen der Belle Epoque im Berner Oberland. An die Ankunft nobler Touristen vor 100 Jahren erinnert auch die Alpensehnsucht ausländischer Investoren und des Mittelstands aus China und Indien.
Die Themenwoche in Kandersteg ist nicht das einzige Lebenszeichen der Belle Epoque im Berner Oberland. An die Ankunft nobler Touristen vor 100 Jahren erinnert auch die Alpensehnsucht ausländischer Investoren und des Mittelstands aus China und Indien.
Nicole Philipp
Der Geist der Belle Epoque lebt weiter. In der Lust, sich an der Themenwoche in Kandersteg zu kostümieren und als neue Alpensehnsucht einer gehobenen Touristenklasse aus Übersee.
Der Geist der Belle Epoque lebt weiter. In der Lust, sich an der Themenwoche in Kandersteg zu kostümieren und als neue Alpensehnsucht einer gehobenen Touristenklasse aus Übersee.
Jürg Spielmann
Botschafterin der Belle Epoque: Doris Wandfluh.
Botschafterin der Belle Epoque: Doris Wandfluh.
Nicole Philipp
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Auf den verschneiten Trottoirs in Kandersteg flanieren an diesem Morgen Menschen, die aus der Zeit gefallen scheinen. Die Männer tragen Spitzbart und Frack, die Frauen Rock und Pelz. Einer zieht im Vorbeigehen an der Krempe seines Hutes und grüsst, während an seiner Brust die Kette einer Taschenuhr baumelt. Kandersteg zelebriert in diesen Tagen Geschichte und Mythos zugleich: seine Wurzeln in der Belle Epoque.

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