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Schwinger Simon Anderegg für seinen 100. Kranz geehrt

Der Schwingklub Meiringen organisierte ein Fest für Simon Anderegg, der sich am Brünig seinen hundertsten Kranz erschwungen hat.

Simon Anderegg mit dem goldenen 100-Kränze-Eichenlaub mit den ­Ehrendamen Karin Anderegg (links) und Nadine Bütikofer.
Simon Anderegg mit dem goldenen 100-Kränze-Eichenlaub mit den ­Ehrendamen Karin Anderegg (links) und Nadine Bütikofer.
Anne-Marie Günter
Der König war auch da: Ehrendame Karin Anderegg, Schwingerkönig Matthias Glarner, Simon Schmid, Präsident Schwingklub Meiringen, Simon Anderegg mit dem goldenen Kranz, Christian Hulliger, Präsident Oberländischer Schwingverband, und Ehrendame Nadine Bütikofer (v.l.n.r.) posieren zusammen.
Der König war auch da: Ehrendame Karin Anderegg, Schwingerkönig Matthias Glarner, Simon Schmid, Präsident Schwingklub Meiringen, Simon Anderegg mit dem goldenen Kranz, Christian Hulliger, Präsident Oberländischer Schwingverband, und Ehrendame Nadine Bütikofer (v.l.n.r.) posieren zusammen.
Anne-Marie Günter
Die Laudatio von Schwingerkönig und Cousin Matthias Glarner macht dem gefeierten Simon Anderegg sichtlich Spass.
Die Laudatio von Schwingerkönig und Cousin Matthias Glarner macht dem gefeierten Simon Anderegg sichtlich Spass.
Anne-Marie Günter
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Oft kommt es nicht vor, dass ein Schwinger hundert Kränze hat. Nur gerade 25 Schwinger stehen auf der Liste des Eidgenössischen Schwingerverbands (ESV), 2 davon gehören dem Schwingklub Meiringen an. Gestern wurde Simon Anderegg für den hundertsten Kranz geehrt, den er sich am Brünigschwinget verdient hat.

Seither sind noch zwei weitere Kränze dazugekommen; einen davon hat er in städtischer Umgebung in Basel gewonnen, den anderen am «Bernisch-Kantonalen» in Utzenstorf. «Wir feiern aber den hundertsten Kranz», stellte Simon Schmid, Präsident des Schwingklubs Meiringen, klar.

Er begrüsste in der Turnhalle Unterbach eine grosse Festgemeinde mit der Anrede «liebe Schwingerfamilie». Das von Anderegg gewonnene Eichenlaub schmückte die Bühne; vor dem Rednerpult stand eine Riesentreichel, der Preis vom 16. Kilchberger Schwinget.

Laudatio des Cousins

Wie familiär in diesem besonderen Fall die Feier war, zeigte sich rasch: Alle freuten sich, dass Schwingerkönig Matthias Glarner, auch er auf der Liste für mindestens hundert Kränze des ESV, für seinen Cousin Simon die Laudatio hielt.

Wenn dieser auf die Frage «Wie gehts?» mit «Mmh» antworte, bedeute das, es gehe ihm sehr gut, er sei topfit und freue sich auf das Schwingfest. Glarner lobte die unglaub­liche Konstanz und das herausragende Talent seines Cousins. «Simon lässt sich aber nicht nur über seine Kränze definieren», sagte er.

Als Mensch setze er sich ehrenamtlich voll für das Schwingen ein und sei immer vorne mit dabei, wenn es ums Aufstellen und Verräumen gehe. Nicht ganz goutieren kann er einzig, dass Simon als Zimmergenosse bereits frühmorgens zu AC/DC trainiert.

Witzig war das Geschenk des Schwingklubs: eine Tasse, auf der «Legende» steht und die zum Ausflug an einen Match des FC Bayern München berechtigt. «Simon ist präzis und verlässlich wie ein Uhrwerk», sagte Christian Hulliger, Präsident des Oberländischen Schwingerverbands.

Andereggs Dank

Der Gefeierte, platziert zwischen den zwei Ehrendamen in Haslitracht, genoss die Feier, oft mit vielsagendem Schmunzeln. Und er bedankte sich bei allen, die ihn auf dem Weg zu den hundert Kränzen unterstützt haben. Meiringens Gemeindepräsident Roland Frutiger schloss sich dem Dank an und träumte laut von einer Fortsetzung des Oberhasler Schwingererfolgs.

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