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Schuldig, aber keine Strafe

Zwei Männer, die beim Räumen einer Strasse einen Felssturz verursacht haben, sind schuldig gesprochen worden. Sie kamen aber ohne Strafe davon.

Nachdem es am Dienstag im Prozess um einen Felssturz in Bezug auf die Privatklage zu einem Vergleich gekommen war, stand am Mittwoch das Plädoyer des Verteidigers auf dem Programm. Es ging noch um die Anklagepunkte vorsätzliches Verursachen des Absturzes von Erd- und Felsmassen, Beschädigung von elektrischen Anlagen, Wasserbauten und Schutzvorrichtungen.

Vom Verteidiger angezweifelt wurde unter anderem die Beweiskraft der vorhandenen Fotos. Die beiden Beschuldigten gaben an, Felsbrocken auf der Bergseite der Strasse deponiert und nicht den Abhang hinuntergerollt zu haben. Von dieser Situation seien während der Verhandlung keine Bilder gezeigt worden, sondern nur solche, die die Angeklagten belasteten.

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