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Schlechte Noten für Adelboden, gute für Wengen

Alkoholtestkäufe an den Ski-Weltcuprennen in Wengen und Adelboden fielen unterschiedlich aus. In Adelboden soll der Jugendschutz verbessert werden.

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In Adelboden wurden in 9 Fällen Alkohol an Jugendliche verkauft. (Archivbild)
In Adelboden wurden in 9 Fällen Alkohol an Jugendliche verkauft. (Archivbild)
Markus Hubacher

Bereits das zehnte Jahr in Folge beauftragte das nationale Präventionsprogramm von Swiss Olympic, «Cool and Clean», das Blaue Kreuz Bern-Solothurn-Freiburg mit der Durchführung von Testkäufen an den Weltcuprennen in Adelboden und Wengen. Jugendliche Testkaufpersonen bestellten an 26 Verkaufspunkten Alkohol, um die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften zu testen.

Wie das Blaue Kreuz mitteilt, wurde in Adelboden bei 9 von 15 Tests unrechtmässig Alkohol an Jugendliche verkauft. Die Quote des Verkaufs von Alkohol an Minderjährige verschlechtert sich seit 2016. Deshalb trafen sich Ende Januar die involvierten Stellen und beschlossen gemeinsam, wie der Jugendschutz besser umgesetzt werden kann.

Man einigte sich darauf, dass unabhängig vom Alter Alkohol künftig nur noch gegen einen gültigen Altersnachweis abgegeben werden darf. Zudem sollen geschulte Präventionsbeauftragte die Verkaufspersonen während der Veranstaltung laufend sensibilisieren.

Ein positives Bild hingegen zeigte sich bei den Testkäufen am Lauberhornrennen. Bei 11 Alkoholtestkäufen wurde in 2 Fällen ein Verstoss gegen die Jugendschutzbestimmungen festgestellt. Damit konnte Wengen das Resultat von 2019 (0 Prozent) zwar nicht wiederholen, zeigt gemäss Mitteilung «aber funktionierende Jugendschutzbestrebungen».

(pd)

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