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Schilthornbahn kann Talstation Stechelberg sanieren

Die Gemeindeversammlung Lauterbrunnen hat die Erneuerung der Talstation Stechelberg genehmigt. Sie soll zu einer angemessenen Visitenkarte für einen Ausflug auf das Schilthorn umgebaut werden.

Die Talstation in Stechelberg (roter Kreis) kann erneuert werden. Ein Parkhaus wurde von der Gemeindeversammlung ebenfalls genehmigt. Die Pläne dafür sind aber weniger konkret.
Die Talstation in Stechelberg (roter Kreis) kann erneuert werden. Ein Parkhaus wurde von der Gemeindeversammlung ebenfalls genehmigt. Die Pläne dafür sind aber weniger konkret.
Bruno Petroni

Die Schilthornbahn kann die Talstation Stechelberg umfassend sanieren und das Projekt eines Parkhauses weiterverfolgen. Die Gemeindeversammlung Lauterbrunnen genehmigte am Montagabend mit grossem Mehr die entsprechende Überbauungsordnung.

Das geht aus einer Mitteilung der Gemeinde hervor. Die Schilthornbahn freut sich in einem Communiqué vom Dienstag über den Entscheid: Die Station Stechelberg müsse saniert werden, sie gebe heute keine angemessene Visitenkarte für den Ausflug auf das Schilthorn ab.

Direktor Christoph Egger wünscht sich für die Gäste «einen geräumigen Empfang mit grosszügigen Platz- und Sichtverhältnissen», wie er im Communiqué erklärt. Auch ein Bistro und eine gedeckte Ein- und Ausladstelle für Postautos und Reisebusse seien geplant.

Zweistöckiges Parkhaus möglich

Weniger konkret sind die Pläne für ein Parkhaus nördlich der Talstation. Egger sieht einen Bedarf an überdeckten Parkplätzen, vor allem für Dauermieter und Feriengäste im verkehrsfreien Mürren.

Einen zusätzlichen Parkplatzbedarf gebe es, wenn das Appartementhotel «The Myrrhen» gebaut werde. Die Schilthornbahn gehört zu den treibenden Kräften hinter dem Projekt, das gemäss Medienberichten von der Bevölkerung kontrovers beurteilt wird.

Das Parkhausprojekt werde erst zu einem späteren Zeitpunkt wieder vertieft aufgenommen, hält Egger im Communiqué vom Dienstag fest. Zunächst werde abgeklärt, wie gross das Parkhaus überhaupt werden solle.

Die am Montag genehmigte Überbauungsordnung ermöglicht ein zweistöckiges Parkhaus und den Ausbau des gesamten Parkplatz-Angebots auf 1500 Parkplätze. Sollte die Zahl durch das Parkhaus überschritten werden, müssten offene Parkplätze renaturiert werden.

(SDA)

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