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Saisonende mit vielen Emotionen

«Schon vorbei?!» Mit Brahms, Dvo?ák und vielen Emotionen liess das Menuhin Festival Gstaad am Samstag die Saison 2018 ausklingen.

Ein Bad im Applaus: Geigerin Vilde Frang und Cellistin Sol Gabetta waren nicht zu halten.
Ein Bad im Applaus: Geigerin Vilde Frang und Cellistin Sol Gabetta waren nicht zu halten.
Ursina Humm

Brahms’ Doppelkonzert für Violine und Violoncello, mal introvertiert, mal explosiv, vor allem aber viel zu selten gespielt, erklang durch Vilde Frang und Sol Gabetta in einer nie gekannten Tiefgründigkeit.

Die Stimmen ihrer Instrumente verschmolzen ebenso wie die Persönlichkeiten der beiden Ausnahmekünstlerinnen, die keinen Hehl daraus machten, wie innig sie einander zugetan sind, was sich auf die Musik übertrug.

Dvo?ák 8. Sinfonie erstrahlte in heiterer Ruhe, friedvolle Naturstimmungen wechselten sich ab mit kräftigen Fanfaren und brodelnden Tutti.

Der für den erkrankten Dirigenten Christoph Eschenbach eingesprungene Russe Andrey Boreyko fesselte mit seiner intensiven Führung, die Mailänder Filarmonica della Scala als bewundernswert homogener Klangkörper und Dirigent und Orchester als gleichermassen flexibles wie sattelfestes Team, das sich in kürzester Zeit zu einem wahren Meisterwerk zusammengefunden hatte.

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