Lauterbrunnen

Rekordjahr für Seilbahn Isenfluh-Sulwald

Lauterbrunnen2017 war für die Luftseilbahn Isenfluh–Sulwald ein Rekordjahr. Für die Bahn lief es im Sommer wie auch im Winter gut.

Seit dem Bestehen der Luftseilbahn Isenfluh-Sulwald wurden noch nie so viele Passagiere gezählt wie im 2017.

Seit dem Bestehen der Luftseilbahn Isenfluh-Sulwald wurden noch nie so viele Passagiere gezählt wie im 2017. Bild: Bruno Petroni

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Hocherfreut war Urs Schäfer am Samstag. Schliesslich konnte der Präsident der Genossenschaft Luftseilbahn Isenfluh–Sulwald (LIS) den 130 Genossenschaftern bei der 45. Generalversammlung auf Sulwald darlegen, dass das Betriebsjahr 2017 ein Rekordjahr für die Luftseilbahn war.

Noch nie wurden seit dem Bestehen der Luftseilbahn derart viele Personen transportiert. «Mit einem Jahrestotal von 13'620 Fahrten und 56'000 transportierten Personen darf die kleine Seilbahn stolz auf einen Rekord zurückblicken», heisst es in einer Mitteilung des Unternehmens.

«Besonders in den Monaten August und Dezember zeichneten sich in den Fahrten und den transportierten Personen Spitzen ab», so die Mitteilung. «Im Dezember wurden an einem Tag 950 Personen transportiert, und dies mit einer Kabinenkapazität von 8 Personen.»

Somit seien an diesem Tag über 120 Fahrten durchgeführt worden. «Dieses erfreuliche und positive Ergebnis ist auf die im vergangenen Geschäftsjahr guten optimalen Schnee- und Wetterbedingungen im Winter- und im Sommerhalbjahr zurückzuführen.» Jetzt gelte es, den erreichten Standard für die weiteren Jahre zu erhalten.

Neuer technischer Leiter

Aus diesem Grund konnte Kassierin Andrea Schmocker den ­Anwesenden eine entsprechend gute Jahresrechnung präsentieren. Die Luftseilbahn generierte im Betriebsjahr 2017 Einnahmen im sechsstelligen Betrag. Trotz der etwas höheren Ausgaben für den Unterhalt der Bahn und nach sämtlichen Abschreibungen und Rückstellungen konnte der Verwaltungsrat einen Reingewinn in fünfstelliger Höhe ausweisen.

«Das erweiterte Marketing und die erfreuliche Zusammenarbeit mit weiteren Partnerorganisationen aus der Touristikbranche wirken sich offensichtlich sehr positiv auf den Betrieb der LIS und somit auf die Jahresrechnung aus», schreibt die Bahn.

Auf Ende des Jahres 2017 trat der verantwortliche technische Leiter der Luftseilbahn Ruedi Lauri altershalber zurück. «Da sich die LIS in den vergangenen Jahren zu einer modernen und technisch anspruchsvollen Seilbahn entwickelt hat mit stets zunehmenden Transportfrequenzen, konnte mit den Schilthornbahnen eine partnerschaftliche Zusammenarbeit und Kooperation im technischen Bereich realisiert werden.»

In der Person von Lukas Streun stellen sie der LIS einen gut ausgebildeten Seilbahntechniker als neuen Chef Technik bei der LIS zur Verfügung. Lukas Streun übernahm auf Anfang Jahr 2018 die technische Verantwortung der LIS. An der GV wurde Ruedi Lauri mit einem kleinen Präsent verabschiedet. (pd)

Erstellt: 14.06.2018, 10:32 Uhr

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