Lenk

Reka-Projekt geht in die nächste Runde

LenkNur gerade vier Personen beteiligten sich am öffentlichen Mitwirkungsverfahren zur Überbauungsordnung betreffend den Reka-Neubau an der Lenk.

So könnte nach der Eröffnung im Winter 2022 ein Teil des Reka-Neubaus an der Lenk aussehen.

So könnte nach der Eröffnung im Winter 2022 ein Teil des Reka-Neubaus an der Lenk aussehen. Bild: Skizze: PD / Brügger Architekten Thun

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Zwei der vier eingegangenen ­Vorschläge betreffen laut Jakob Trachsel, Bauverwalter der Gemeinde Lenk, den Standort des Reka-Neubaus, der, wenn er schon neu gebaut werde, etwas näher ans Ortszentrum gerückt werden könne. Bei den anderen geht es um den Bauverkehr und um Gestalterisches.

Die eher geringe Anzahl an Mitwirkungen aus der Bevölkerung rührt für Trachsel daher, dass es bei diesem Projekt um einen Neubau geht, der bereits bestehende Objekte ersetzt, und nicht um eine von Grund auf neue Bebauung eines bislang freien Grundstückes.

Die Gemeinde Lenk wird nun in einem Mitwirkungsbericht Stellung zu den Vorschlägen nehmen. Gemeindepräsident René Müller sieht in der eher geringen Beteiligung am Mitwirkungsverfahren ein Zeichen für die tiefe Verankerung der Reka in der Region sowie eine grosse Akzeptanz seitens der Bevölkerung.

Viergeschossige Bauten zulässig

Zum äusseren Erscheinungsbild des geplanten Reka-Neubaus sagt Müller, dass solche Bauten gemäss dem geltenden Baureglement durchaus ihren Platz an der Lenk hätten.

"Der nutzungsmässige Bezug der Bauten zu den Aussenanlagen ist von wesentlicher Bedeutung."Aus dem Baureglement

Er zitiert Artikel 7, Absatz 7 aus dem Baureglement der Gemeinde Lenk: «Die Kur- und Hotelzone ist bezüglich Nutzung und Gestaltung von Bauten und Anlagen eine Besonderheit des Kurortes Lenk. Der nutzungsmässige Bezug der Bauten zu den Aussenanlagen ist von ­wesentlicher Bedeutung. Es sind freie Flächen (parkähnlich) für die Erholung und den Aufenthalt zu sichern. An die Gestaltung der Bauten und Aussenräume wird deshalb in der Planung eine hohe Anforderung gestellt. Die Bauten dürfen maximal viergeschossig, auch in einer eigenständigen Architektursprache ausgeführt werden.»

Somit ist klar, dass das von der Reka am 25. Juni in der Mehrzweckhalle Lenk präsentierte Richtprojekt als Grundlage dient und wohl in ähnlicher Form realisiert werden kann.

Baustart: Frühling 2021 – Eröffnung: Winter 2022

An der bereits im Juni präsentierten Grösse der neuen Reka-Ferienanlage mit 63 Ferienwohnungen, 2 Hotelzimmern, 59 Parkplätzen in einer Einstellhalle und 40 Aussenparkplätzen soll nichts geändert werden. Bauverwalter Trachsel betont noch ­einmal die verbesserte Wirtschaftlichkeit des Neubaus.

«Es ist hilfreich, wenn alle Gebäude unterirdisch miteinander verbunden sind, das macht vieles leichter und steigert die Wirtschaftlichkeit enorm.» Auch den Kostenrahmen von 30 Millionen Franken sieht er als durchaus realistisch. Als nächsten Schritt wird die Reka bis 2019 in Zusammenarbeit mit der Planungskommission der Gemeinde Lenk ein konkretes Bauprojekt ausarbeiten und das entsprechende Baugesuch einreichen.

Am Zeitplan soll nichts geändert werden. Im Frühling 2021 soll mit dem Bau begonnen werden, der voraussichtlich auf die Wintersaison 2022 eröffnet werden soll.

(Berner Oberländer)

Erstellt: 10.08.2018, 20:03 Uhr

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