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Rätsel um das Schicksal des Alphirten

Seit Mitte September wird der Älpler Erwin Ramsauer vermisst. Eine intensive Suchaktion blieb erfolglos – der Verbleib des 33-jährigen Bergbauern ist auch nach Beendigung des Alpsommers ungewiss.

Bruno Petroni
Seit Mitte September vermisst: der 33-jährige Bauer Erwin Ramsauer.
Seit Mitte September vermisst: der 33-jährige Bauer Erwin Ramsauer.
Schweizer Bauer
«An diesem Nachmittag war Erwin noch bei uns zu Besuch, und ich trank mit ihm etwas», beschreibt der Hüttenwart des Männdlenen-Berghauses die wohl letzte Begegnung.
«An diesem Nachmittag war Erwin noch bei uns zu Besuch, und ich trank mit ihm etwas», beschreibt der Hüttenwart des Männdlenen-Berghauses die wohl letzte Begegnung.
Bruno Petroni
Dunkle Wolkenschatten über dem idyllischen Sägistalsee: In der Hütte am linken oberen Seeufer (helles Dach) wohnte der vermisste Erwin Ramsauer. Im Hintergrund oben sind der Brienzersee, Niederried (l.) und Oberried (r.) zu sehen.
Dunkle Wolkenschatten über dem idyllischen Sägistalsee: In der Hütte am linken oberen Seeufer (helles Dach) wohnte der vermisste Erwin Ramsauer. Im Hintergrund oben sind der Brienzersee, Niederried (l.) und Oberried (r.) zu sehen.
Bruno Petroni
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Es ist enorm weitläufig und zerklüftet, das Sägistal. In diesen idyllischen, auf 2000 Meter Höhe gelegenen Talkessel zwischen Laucherhorn, Rotenfluh und Schwabhorn stösst selbst im Sommer kaum je ein Wanderer vor. Unter Jägern und Fischern hingegen gilt das Tal als Geheimtipp.In diesem vom rund sieben Hektaren kleinen Sägistalsee geprägten Tal ist Erwin Ramsauer seit dem Dienstag, 12. September, spurlos verschwunden. Der Letzte, der den 33-jährigen Alphirten gesehen haben dürfte, ist Robert Reichen.

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