Pro Interlaken setzt Arbeit fort

Interlaken

Das Komitee Pro Interlaken bleibt bestehen. Die lose Gruppierung will auch in Zukunft Interlakens Verkehrspolitik wachsam beobachten.

Es seien weitere Massnahmen nötig, die Quartiere Interlakens vom Durchgangsverkehr zu entlasten, so das Komitee Pro Interlaken.

Es seien weitere Massnahmen nötig, die Quartiere Interlakens vom Durchgangsverkehr zu entlasten, so das Komitee Pro Interlaken.

(Bild: Alex Karlen)

Am 4. März 2018 beschloss die Stimmbevölkerung der Gemeinde Interlaken, dass der Strassenabschnitt zwischen Postkreuzung und Hotel Splendid – besser bekannt unter dem Namen «Schlauch» – auch zukünftig für den motorisierten Individualverkehr geschlossen bleibt.

Das Komitee Pro Interlaken, ein loses Bündnis engagierter Interlakner, setzte sich für den Erhalt der Flaniermeile im Zentrum von Interlaken ein. Mit dem Abstimmungserfolg sei es aber nicht getan, schreibt die Gruppierung. Es seien weitere Massnahmen dazu nötig, die Quartiere Interlakens vom Durchgangsverkehr zu entlasten.

Besonders die Vorschläge der nicht ständigen Kommission Verkehr sollen weiterverfolgt und wo möglich umgesetzt werden. Interlakens Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 7. März 2018 bereits Massnahmen für einen besseren Verkehrsfluss im Zentrum sowie die Entlastung der Quartiere vorgelegt. Das Komitee Pro Interlaken begrüsse dieses proaktive Vorgehen.

Das Komitee Pro Interlaken werde sich nun in einem ersten Schritt um die künftige Organisationsform kümmern. Beat ­Künzli, GGR-Mitglied und Vertreter von Pro Interlaken, wird dem Komitee weiterhin vorstehen. «Wir wollen, dass unsere Anliegen breit und überparteilich abgestützt sind», wird Künzli in der Mitteilung zitiert. «In den nächsten Wochen geht es darum, das Komitee personell aufzurüsten und die wichtigsten Ziele für die nächsten Monate festzulegen.»

Mit dem weiteren Bestehen will Pro Interlaken auch den 46 Prozent der Stimmbürger gerecht werden, die das bestehende Verkehrsregime in der Gemeinde nicht oder nur teilweise unterstützen. Unterstützt wird Künzli von Irene Thali, Kommunikationsfachfrau und Mitglied der Sicherheitskommission der Gemeinde Interlaken, sowie von ­David Bühler, Gastgeber Backpackers Villa Interlaken und ehemaliger Präsident der nicht ständigen Kommission Verkehr.

www.prointerlaken.ch

pd

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