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Ohne diese Anlage läuft der Spitalbetrieb nicht

Im fmi-Spital wurde mit einer kleinen Feier die erneuerte Sterilgut-Versorgungsanlage vorgestellt.

Freude über die neue Sterilgut-Versorgungsabteilung: hintere Reihe (v. l.) Marjolein van der Toom, Fritz Nyffenegger (Spitalleiter), Edith Rolli und Edith Landolt; die beiden Ärzte Ulrich Stricker und Silvio Gujer.
Freude über die neue Sterilgut-Versorgungsabteilung: hintere Reihe (v. l.) Marjolein van der Toom, Fritz Nyffenegger (Spitalleiter), Edith Rolli und Edith Landolt; die beiden Ärzte Ulrich Stricker und Silvio Gujer.
Herbert Kobi

Die zentrale Sterilgut-Versorgungsabteilung (ZSVA) ist eine enorm wichtige Dienstleistungsabteilung im Spital und muss für den reibungslosen Spitalbetrieb einwandfrei funktionieren. Um auch weiterhin gut gerüstet zu sein, wurde die in die Jahre gekommene Anlage im Spital Frutigen diesen Sommer technisch und räumlich erneuert.

Vorteil für Chirurgen

Am letzten Freitag wurde das Projekt im Rahmen einer kleinen Einweihungsfeier mit Vertretern der Spitäler fmi AG, dem Projektteam und Lieferanten abgeschlossen. Das Projektteam, bei dem auch der Frutiger Spitalleiter Fritz Nyffenegger, die ZSVA-Leiterin aller fmi-Spitäler Marjolein van der Toom sowie Edith Rolli, Leiterin der ZSVA Frutigen, dabei sind, war anwesend. Und auch die Frutiger Chefärzte Dr. Ulrich Stricker (Orthopädie) und Silvio Gujer (Chirurgie) liessen es sich nicht nehmen, am Anlassteil teilzunehmen. Die Anlage stellt sicher, dass im OP schnell und effizient steril aufbereitete Instrumente bereitstehen, sodass keine Wartezeiten entstehen und keine wertvolle Zeit verloren geht.

Durchdachter Arbeitsablauf

Der Umbau der ZSVA Frutigen erfolgte gemäss den Empfeh­lungen und Anforderungen von Swissmedic und der Schweize­rischen Gesellschaft für Sterilgutversorgung. Während des Umbaus wurde in der vom Rettungsdienst frei werdenden Garage ein Provisorium errichtet. Hier wurden innerhalb der dreimonatigen Umbauzeit Leihgeräte eingerichtet. Es zeigte sich ­dabei, dass ein Provisorium günstiger ist als eine spezifische Transportlogistik im Spital Interlaken in Unterseen.

Sicherheit an erster Stelle

Wie die Spitaldirektion mitteilt, belaufen sich die Projektkosten der neuen ZSVA auf 768 000 Franken. Die Nutzungsdauer der Geräte und der Ausrüstung beträgt 12 bis 15 Jahre.

In den fmi-Spitälern stünden die Sicherheit für Patienten und die optimale Sterilität an erster Stelle, was heisse, dass keine ­Gefahr für OP-Patienten bestehen solle und nach den vorgeschriebenen Kriterien gearbeitet werde.

Wie es auch in anderen Schweizer Kliniken die Norm ist, besteht in Frutigen folgender Arbeitsablauf, welcher in drei voneinander getrennten Räumen vor sich geht: Vorreinigung des zum Teil zerlegten Operationsbestecks; Reinigung und Desinfektion; Reinigungskontrolle, Pflege, Neuverpackung und Sterilisation der Geräte.

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