Oberländer SVP übt Kritik an Sparpaket der Regierung

Die Oberländer SVP wehrt sich gegen das Sparpaket der Berner Regierung. Besonders die Massnahmen betreffend Schülertransport und Spitex stossen auf Widerstand.

Die Spitex ist durch das Sparpaket der Berner Regierung besonders betroffen.

Die Spitex ist durch das Sparpaket der Berner Regierung besonders betroffen. Bild: Keystone

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Der SVP-Wahlkreisverband Oberland sieht die vom Regierungsrat vorgeschlagenen Sparmassnahmen bei Schülertransporten und der Spitex als verheerend für den ländlichen Raum und will diese so nicht akzeptieren. Dies schreibt die SVP in einer Mitteilung.

In den letzten Jahren seien die Gemeinden zu Reorganisationen der Schulen gedrängt worden, als Gegenleistung sollten die Kosten für den Schülertransport übernommen werden. «Jetzt will plötzlich niemand mehr etwas wissen von einer Kostenübernahme, und die Gemeinden sind auf sich allein gestellt.»

«Der Kanton missachtet die abgemachten Spielregeln.»Aus der Mitteilung des SVP-Wahlkreisverbands Oberland

Der ländliche Raum bestehe aus sehr vielen Weilern und Einzelhöfen, darum sei eine Unterstützung auch gerechtfertigt. «Der Kanton missachtet jedoch die abgemachten Spielregeln und verlagert die Kosten einfach auf die Gemeinden.»

Sorgen um Spitex

«Ebenfalls haben wir absolut kein Verständnis für die Erhöhung der Patientenbeteiligung und die Reduktion des Versorgungspflichtbeitrages bei der Spitex», schreibt die SVP.

«Die Spitex ist eine sehr wertvolle Organisation, welche es vielen älteren Personen ermöglicht, lange zu Hause leben zu können und eine gute und kostengünstige Betreuung zu geniessen.» Auch hier werde eine wichtige Grundversorgung eliminiert und viele Arbeitsplätze gefährdet.

Der SVP-Wahlkreisverband Oberland verlangt eine Korrektur bei den genannten Sparmassnahmen. «Vielmehr sollte, aus unserer Sicht, beim höheren Kader in der Verwaltung gespart werden.» (sgg/pd)

Erstellt: 11.07.2017, 22:03 Uhr

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