Zum Hauptinhalt springen

Oberländer stachen super

Beim 2. Kandertaler Ringkuhkampf waren die Nichtwalliser Eringer-Kuhhalter im Vormarsch. Die Oberländer, darunter zwei Züchterfamilien aus dem Diemtigtal, machten mit ihren Tieren im Ring eine gute Figur.

Arnold Wampfler und Rind Virginia werden von OK-Präsident Beat Christen (links) geehrt. Hinten Sohn Christian Wampfler.
Arnold Wampfler und Rind Virginia werden von OK-Präsident Beat Christen (links) geehrt. Hinten Sohn Christian Wampfler.
Peter Russenberger

Die Eringer-Freunde Berner Oberland verlegten ihren 2. Kandertaler Ringkuhkampf von Kandergrund nach Kien. Bei Sonnenschein säumten rund 2000 Zuschauer den Ring auf der Chalbere. Über 80 Kühe kämpften (stachen) in fünf Alterskategorien um die Rangordnung.

Mitinitiant Beat Christen als OK-Präsident und die Staffmitglieder Peter und Roman Sieber konnten als Eringer-Kuhhalter begeistert feststellen, dass die Oberländer Züchter auf dem Vormarsch sind. So durfte das Uetendorfer Eringer-Team Dillon nebst dem prestigeträchtigen Titel mit Volen bei den Kühen, bei den Rinderli B zwei weitere Trycheln entgegennehmen.

Erfreulich auch der 2. Platz von Baykal des Grindelwalders Marco Fankhauser bei den Kühen und durch Maori des Sigriswilers Walter Müller bei den Rindern. Hier gab es durch Estelle und Shila einen souveränen Walliser-Doppelsieg zu beklatschen.

Arnold Wampflers Virginia scheiterte nach grossartigen Kämpfen zuvor an der Siegerin Estelle. Virginia, die vor Jahresfrist Fünfte wurde, hat bei allen Gegnerinnen, die ihr die Walliser Jury und die Rabatteure zuwiesen, grossartige Kämpfe, Stiche. «Schade, ihr fehlte am Schluss gegen Estelle ganz einfach die Kraft», so der Züchter aus Bächlen im Diemtigtal. Er erwägt, im Konditionsbereich mehr mit ihr zu arbeiten. Da habe Virgina gegen die physisch mehr geförderten Walliser ­Spitzenrinder noch Defizite, sagte der Vater des Schwinger-«Eidgenossen» Beat Wampfler.

Das Züchten von Kampfkühen ist Hobby des Sagers. Die Leidenschaft, Eringer Kühe zu züchten, hat bei Brigitte Wiedmer Ehemann Andreas erweckt. So hat der Simmentaler Reinzüchter aus Zwischenflüh seiner Ehefrau zu Weihnachten 2008 das Eringer Kalb Bataille geschenkt. Nun ist Sulaika, die Tochter des Weihnachtsgeschenks, im Kandertal in den Final vorgestossen. Auch Stallgefährtin Shakiera zeigte bei den Erstmelkkühen eine solide Leistung. OK-Präsident Beat Christen zog völlig zufrieden ein positives Fazit.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch