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Ballenberg kämpft um Anschluss an die Zukunft

Nach längerer Baisse legen die Publikumszahlen im Ballenberg wieder leicht zu. Aber das Freilichtmuseum hat damit zu kämpfen, dass selbst Schweizer Besucher rarer und immer ungeduldiger sind.

Ballenberg-Betriebsdirektor Peter Kohler setzt sich im Paradies der Vergangenheit dafür ein, dass die Attraktion den Anschluss an die Zukunft des Tourismus nicht   verliert.
Ballenberg-Betriebsdirektor Peter Kohler setzt sich im Paradies der Vergangenheit dafür ein, dass die Attraktion den Anschluss an die Zukunft des Tourismus nicht verliert.
Christian Pfander

Da wandeln doch tatsächlich drei junge asiatische Touristinnen auf den idyllischen Pfaden des Freilichtmuseums Ballenberg. Vor dem währschaften Ostermundiger Bauernhaus beamen sie sich auf ihren Selfies zurück in die ländliche Heidi-Schweiz vor 200 Jahren.

«Das sind asiatische Individualtouristinnen», raunt ­Betriebsdirektor Peter Kohler hoch erfreut. Denn die jungen Damen gehören zu einem Publikumssegment, auf das die Touristiker ihre Hoffnungen setzen. «Im wachsenden asiatischen Mittelstand gibt es ein Riesenpotenzial für den Individualtourismus», erklärt Kohler.

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