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Nicht jede Nachsuche geht auf das Konto von schlechten Schützen

Kaum ein Thema erhitzt die Gemüter jeden Herbst mehr als die Jagd. Insbesondere Nachsuchen nach angeschossene Tieren geben zu reden.

Ein Jäger bei der Nachsuche von verletztem Wild in einem Wald.
Ein Jäger bei der Nachsuche von verletztem Wild in einem Wald.
Olaf Nörrenberg
«Eine Stunde vor Sonnenaufgang bis eine Stunde nach Sonnenuntergang darf geschossen werden, obwohl es eine Stunde nach Sonnenuntergang je nach Gelände bereits stockdunkel ist», sagt Jäger Hanspeter Ziörjen.
«Eine Stunde vor Sonnenaufgang bis eine Stunde nach Sonnenuntergang darf geschossen werden, obwohl es eine Stunde nach Sonnenuntergang je nach Gelände bereits stockdunkel ist», sagt Jäger Hanspeter Ziörjen.
zvg
Stolz liegt Jagdhund Rooney  bei der erlegten Gemse mit dem «letzten Bissen» im Maul.  Nicht immer geht die Jagd auf Wild so wie vom Jäger geplant aus.
Stolz liegt Jagdhund Rooney bei der erlegten Gemse mit dem «letzten Bissen» im Maul. Nicht immer geht die Jagd auf Wild so wie vom Jäger geplant aus.
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Er habe gesehen, wie eine Gruppe Jäger neben seinem Haus einen Gämsbock ausgemacht habe, erzählt ein Landwirt (Name der Redaktion bekannt) aus dem Berner Oberland. Einer der Jäger habe auf das Tier geschossen. Der Gämsbock sei danach Richtung Wald gelaufen. Kurz darauf sei ein zweiter Schuss gefallen, doch das Tier sei immer noch auf den Beinen gewesen. Ein Blick durch seinen Feldstecher habe ihm offenbart, dass Därme des im Bauch getroffenen Tieres heraushingen. «Das war ein gruusiger Anblick!», sagt der Augenzeuge und erzählt weiter, dass der Gämsbock bereits im Wald verschwunden war, als ein dritter Schuss abgegeben worden sei.

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