Zum Hauptinhalt springen

Neuer VR-Präsident für Grimselbahn

Der Nidwaldner Ständerat Hans Wicki ist neuer Verwaltungsratspräsident der Grimselbahn AG.

Hans Wicki löst Peter Teuscher ab, der altershalber zurücktritt.
Hans Wicki löst Peter Teuscher ab, der altershalber zurücktritt.
Keystone

Die Grimselbahn AG zeigt sich zufrieden. «Der Tunnel zwischen Innertkirchen im Kanton Bern und Oberwald im Wallis ist als Projekt lanciert, das Vorhaben regional verankert und die Gelder für die weitere Planung sind auf Bundesebene gesichert», steht in einer aktuellen Medienmitteilung. Damit sei die erste Etappe 2015 bis 2019 erfolgreich abgeschlossen.

Um auch für die nächste Etappe 2020 bis 2024 gewappnet zu sein, hat sich die Grimselbahn an einer ausserordentlichen Genereralversammlung in Bern neue Strukturen gegeben. Der Verwaltungsrat wird von 7 auf 3 Mitglieder verkleinert. Neuer Verwaltungsratspräsident wird der Nidwaldner Ständerat Hans Wicki.

«Er löst Peter Teuscher ab, der das Gremium sechs Jahre erfolgreich geleitet hat und nun altershalber zurücktritt», steht im Communiqué. Mit ihm tritt der gesamte bisherige Verwaltungsrat ab. Neu in den Verwaltungsrat wurden Ständerat Beat Rieder (VS) und Nationalrätin Nadja Pieren (BE) gewählt. Zudem wird ein Beirat geschaffen, der den Verwaltungsrat unterstützt und begleitet.

Aktienkapital aufgestockt

Dem Verwaltungsrat stehen weiterhin Gianni Biasiutti als Gesamtprojektleiter und Dres von Weissenfluh als Sekretär des Verwaltungsrats sowie als Projektleiter des Innotour-Projekts «Nutzen der Grimselbahn für den Tourismus» zur Seite. Das Aktienkapital der AG wird um 300'000 auf 400'000 erhöht.

Neben den bisherigen Aktionären – die Gemeinden Innertkirchen, Obergoms und Andermatt sowie die Kraftwerke Oberhasli AG und die Interessengemeinschaft Grimselbahn – können sich auch weitere Gemeinden aus dem östlichen Berner Oberland und dem Goms beteiligen. «Finanziell unterstützen heute acht Kantone das Projekt.»

Bis 2024 will der Verwaltungsrat erreichen, dass National- und Ständerat die Mittel zur Realisierung des Grimseltunnels seitens Bahn bereitstellen. «Um die Möglichkeit einer kombinierten Tunnelanlage von Bahn und Hochspannungsleitung zu eröffnen, sollen die weiteren Planungsarbeiten mit Swissgrid als Leitungseigentümerin eng koordiniert werden.» So solle ganz konkret gezeigt werden, in welcher Weise Bahn und Strom gebündelt werden könnten, «als Grundlage für die Entscheidungsprozesse seitens Leitungsplanung.» (pd/cb)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch