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Nach Wasserschaden kommt Sanierung der Küche voran

Die Sanierung der Stadthausküche erfordert, auch wegen eines Wasserschadens, mehr Zeit und mehr Mittel. Die Gemeinde orientierte.

Stefan Zurbuchen (l.) und René Schudel in der zu sanierenden Stadthausküche.
Stefan Zurbuchen (l.) und René Schudel in der zu sanierenden Stadthausküche.
Anne-Marie Günter

Stefan Zurbuchen, Gemeinderat von Unterseen, und René Schudel, seit 2014 Küchenchef und Konzeptentwickler im Stadthaus, haben keine einfache Zeit hinter sich. Zuerst sollte in der Küche des eindrücklichen Gebäudes, wo einst die schöne Schifferin von Brienz gewirtet hat, nur der Herd ersetzt werden.

Schudel und sein Team arbeiten intensiv an diesem Herd, an sieben Tagen in der Woche. Neu gemacht wurde die Küche 1990, als die Stimmbürger beschlossen, ihr dominantes Gebäude mitten in der mittelalterlichen Altstadt zum belebten Mittelpunkt zu machen.

Notdürftig repariert

Im Herbst 2016 gabs einen Wasserschaden am Boden in der Küche, der notdürftig repariert wurde. Am vergangenen 6. Februar, beim Baubeginn für den Herd­ersatz, stellte sich heraus, dass auch die Wände Wasserschäden aufwiesen.

Seither wird in der Küche mit Volldampf an einer ­Sanierung gearbeitet, Mitarbeiter mehrerer Unternehmen treten sich auf dem Küchenboden manchmal fast auf die Füsse.

Die Küche wird einem modernen ­Organisationsablauf angepasst. Viele Geräte werden ersetzt; was aber noch gebraucht werden kann, bleibt drin. «Wichtig für mich ist, dass vom Energiestandard viel herausgeholt werden kann. Für eine solche Sanierung war es höchste Eisenbahn», sagte René Schudel an einer Medienorientierung.

Stefan Zurbuchen ist es wichtig, die Bevölkerung transparent zu informieren. Der Küchenumbau wird rund 300 000 Franken kosten. Weil es ein Wasserschaden ist, der eine umfassendere Sanierung nötig macht, sind die Ausgaben gebunden.

Eine Folge der nötigen Änderungen ist, dass das Stadthaus nicht wie vorgesehen am 10. März, sondern erst am 1. April wiedereröffnet werden kann. «Der Schaden ist gross», sagt Schudel als Vertreter der Benacus Vinothek AG, welche Restaurant und Saal gepachtet hat. Schudel betonte die gute Zu­sammenarbeit und insbesondere das grosse Engagement von Zur­buchen.

Und er versprach auch Neues und Spannendes im Stadthaus, zum Beispiel die Trychlerstube, die Einheimischen und Inter­lakens Gästen Freude machen wird. Endgültig begraben wegen einer Einsprache ist hingegen der Traum vom Biergarten.

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