Motoren und ein Mord

Frutigen

Mit einem tollen Rahmenprogramm weihten die Firmenleitung und die Mitarbeiter des Autohauses von Känel in Frutigen den Erweiterungsbau ein. Anziehungspunkt bleibt noch diese Woche der Krimispass.

Die Familie von Känel – (v.l.) Erich, Isabelle, Kevin und Silvan – freut sich über den gelungenen Neubau und das Interesse an der noch laufende Krimiwoche.

Die Familie von Känel – (v.l.) Erich, Isabelle, Kevin und Silvan – freut sich über den gelungenen Neubau und das Interesse an der noch laufende Krimiwoche.

(Bild: Herbert Kobi)

Ein Anlass mit 700 eingeladenen Gästen war am Freitag die Initialzündung für ein einwöchiges Programm, welches bis zum 9. Dezember die Möglichkeit für Kunden und Aussenstehende gibt, das umgebaute und erweiterte Autohaus von Känel zu besichtigen und beim Krimispass teilzunehmen.

Ein spannendes Krimispiel

Analog dem Filmklassiker «M – eine Stadt sucht einen Mörder» ging es auch am Samstag beim Tag der offenen Türe zu und her. An 11 Posten hatten Besucher, welche eine kriminalistische Ader in sich verspürten, die Gelegenheit, den oder die Mörder des bedauernswerten Beat Bohnenblust herauszufinden und mit Glück zu überführen.

Da der Wettbewerb noch bis nächsten Samstag andauert, ist eine Auflösung hier und heute fehl am Platz, obwohl der Fall von der Kantonspolizei bereits aufgeklärt ist. Eines sei gesagt, dass nicht alles so klar ist, wie es erscheint. Seniorchef Erich von Känel rechnet mit 1500 ausgefüllten Zetteln. Dem bei Posten 4 liegenden Opfer wird es wohl egal sein. Die Ziehung der Gewinner wird unter notarieller Aufsicht Mitte Dezember er­folgen.

Auf dem neusten Stand

Inhaber Erich von Känel sieht alles nicht so verschwommen, denn die Realität erscheint für ihn und seine Ehefrau Isabelle deutlich. «Wir generieren im Jahr 36 Millionen Franken Umsatz, und ein Drittel unserer Kunden stammt aus dem Tal», erklärte Inhaber von Känel. Dies habe sich auch bei der freitäglichen Eröffnung gezeigt, wo er und seine Ehefrau Isabell 700 Gäste begrüssen konnten. «Und die errechneten 50 Tonnen brachten den Boden nicht zum Einsturz», meinte er scherzhaft.

Dass das neue Autohaus interessiere, zeige sich am Beispiel vom Samstag. «Statt um 11 Uhr kamen gewisse Kunden schon zwei Stunden früher und entschieden sich für einen Autokauf.»

Mit dem Erweiterungsbau habe das Autohaus seine Fläche um mehr als 5000 Quadratmeter erweitert. Darin seien ein neuer Showroom für diverse Automarken und eine speziell eingerichtete Annahmestation enthalten. «Unsere Arbeiten an den Fahrzeugen gingen während der Bauzeit weiter, wobei ein Wechsel vom Alt- zum Neubau erfolgte. Der bestehende Bau von 1975 wurde ausgehöhlt und danach dem modernen Stand angepasst. Jedenfalls sind 80 Prozent des Betriebs saniert, so Erich von Känel.

Zukunft ist gesichert

Für den Seniorchef und seine Familie ist somit ein bedeutender Schritt in die Zukunft erfolgt. «1989 war ich erst der 8. Mitarbeiter, heute sind es deren 52. Das Autohaus wurde 1960 mit wesentlich bescheideneren Mitteln aufgebaut und 1975 an den heutigen Standort verlegt.» Jedenfalls gehe es weiter, und mit den beiden Söhnen Kevin und Pirmin ständen fähige Nachfolger in den Startlöchern, die sich sehr gut ergänzen. Und mit dem Personal habe man sehr gute Griffe getan.

Berner Oberländer

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