Zum Hauptinhalt springen

Mahlers musikalisches Epos

Zum Abschluss eines milden Muttertages präsentierte ein hoch konzentriertes und hochkarätiges Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester im Kursaal Interlaken ein gewaltiges musikalisches Epos: Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 9.

Ursina Humm
Überzeugender Auftritt im Kursaal Interlaken: Das Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester unter der Leitung von Kai Bumann.
Überzeugender Auftritt im Kursaal Interlaken: Das Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester unter der Leitung von Kai Bumann.
Markus Hubacher

Doch wo bleibt denn das sinfonische Schema, welches man von Gustav Mahlers vorangegangenen acht teilweise monumentalen Sinfonien kennt? Von aussen gesehen ist das anderthalbstündige Werk durchaus als Sinfonie identifizierbar. Immerhin ist es traditionell viersätzig gegliedert, doch da hören die Gemeinsamkeiten auch schon auf. Es scheint, als wollte sich der bereits gesundheitlich angeschlagene Komponist noch einmal neu erfinden.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen