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Lüthis Abschied

Monika und Walter Lüthi luden zum Windegg-Abschiedsfest: Das Hasliberger Ehepaar beendet seine über zwei Jahrzehnte lange Zeit als Hüttenwarte.

Letztes Bild vor der Windegghütte: Monika und Walter Lüthi mit drei ihrer Kinder Thomas, Tanja und Martina (rechts).
Letztes Bild vor der Windegghütte: Monika und Walter Lüthi mit drei ihrer Kinder Thomas, Tanja und Martina (rechts).
Bruno Petroni

22 Jahre lang war sie während des Sommers hier oben zu Hause: Monika Lüthi, in den letzten Jahren auch tatkräftig unterstützt von ihrem Ehemann Walter, schliesst am Abend des kommenden Sonntags zum letzten Mal die Windegghütte im Triftgebiet.

Zum Abschied von ihrer Hütte nach 22 Jahren luden Lüthis samt ihren Kindern 30 Freunde und Bekannte zum Feiern ein. Unter anderen nahmen die ehemaligen Hüttenwarte der Gelmerhütte, Ruth und Walter Schläppi, die Einladung freudig an. Einen wahren Marathon legte Irene Beck zurück, die eigentlich die Lobhornhütte voller Gäste hatte: Sie stieg am Freitagabend extra ins Tal ab und wanderte im Finstern von der Schwendi zur Windegghütte hinauf, um weit nach Mitternacht wiederum den Weg Richtung Lobhornhütte un­ter die Füsse zu nehmen.

Monika und Walter Lüthi hatten am feierlichen Freitagabend in der Hüttenküche nichts zu suchen: Für die Vorbereitung des Abends waren mit Thomas, Tanja und Martina drei ihrer vier Kinder besorgt, während der Guttanner Koch Werner Schmid für den kulinarischen Schmaus verantwortlich zeichnete. Die musikalische Stimmung übernahm das Meiringer Folk-Pop-Duo Jackpot mit Sandro Hügli und Martin Kettler.

Schliesslich forderten die Kinder von Monika und Walter ihre Gäste heimlich auf, einen oder mehrere grosse Steine von der Windegg mit nach Hause zu nehmen und den scheidenden Hüttenwarten bei einem Besuch im nächsten Sommer in ihrem Heim in Hasliberg vorbeizubringen. «Dann werden wir unseren Eltern zur bleibenden Erinnerung an die Windegg-Zeit ein Steinmannli aufrichten», so Sohn Thomas. Monika und Walter Lüthi, die von der Steinsammelaktion vorerst nichts erfahren durften, werden dies erst heute vernehmen – aus dieser Zeitung . . .

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