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Kunst und keine Baustelle

Die dritte Ausgabe der Elevation 1049 mit dem Titel «Frequencies» brachte am Wochenende ein dicht gedrängtes Programm an Liveperformances.

Goldene Baugespanne als Teil einer Kunstperformance: «Barricades» von Naama Tsabar.
Goldene Baugespanne als Teil einer Kunstperformance: «Barricades» von Naama Tsabar.
Kerem S. Maurer
Von allen Performances,die am Eröffnungswochenende der Elevation 1049 «Frequencies» gezeigt wurden, bleibt einzig jene des Künstlers Doug Aitken länger in Gstaad.
Von allen Performances,die am Eröffnungswochenende der Elevation 1049 «Frequencies» gezeigt wurden, bleibt einzig jene des Künstlers Doug Aitken länger in Gstaad.
Kerem S. Maurer
Seine Installation sei immer schön anzusehen, sagte Doug Aitken am Sonntag im The Alpina Gstaad anlässlich des Talks mit Kurator Neville Wakefield.
Seine Installation sei immer schön anzusehen, sagte Doug Aitken am Sonntag im The Alpina Gstaad anlässlich des Talks mit Kurator Neville Wakefield.
Kerem S. Maurer
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Und nein, es wird am Gstaad Airport nicht schon wieder gebaut. Die goldenen Baugespanne mit dem Titel «All That is Solid Melts into Air» waren Teil einer Kunstperformance der israelischen Künstlerin Olympia Scarry. In ihren Installationen, Performances und Skulpturen, die mit Sinneserfahrungen arbeiten, untersucht die Künstlerin Räume und Zonen urbanen Nachtlebens und erforscht, inwiefern diese mit Assoziationen wie Freiheit, Exzess oder Flucht besetzt sind.

Nur «Mirage Gstaad» bleibt

Von allen Performances, welche im Rahmen des Eröffnungswochenendes der Elevation 1049 «Frequencies», vom 1. bis 3. Februar gezeigt wurden, bleibt einzig jene des aus Kalifornien stammenden Künstlers Doug Aitken länger in Gstaad: Seine Installation mit dem Titel «Mirage Gstaad», ein auf allen Seiten reflektierendes Gebäude, bleibt der Saaner Bergwelt zwei Jahre lang erhalten. Und zwar an jenem Standort, an welchem anlässlich der letzten Elevation im Jahr 2017 eine Figur kopfüber im Schnee steckte, am Winterwanderweg zwischen Schönried und Gstaad.

Interaktion mit der Landschaft

Seine Installation sei immer schön anzusehen, sagte Doug Aitken am Sonntag im The Alpina Gstaad anlässlich des Talks mit Kurator Neville Wakefield. Besonders beeindruckt habe ihn, als sich in «Mirage Gstaad» die Sterne spiegelten oder als er vor lauter Schnee und Chalets rundherum seine Installation kaum noch wahrnehmen konnte, weil sie dermassen gut mit der Umgebung interagierte. «Es war wie eine Fata Morgana!», sagte der Künstler und lachte.

Und genau das ist es, was «Mirage Gstaad» laut den Veranstaltern soll: «Zwei Jahre lang die Gebirgslandschaft mit ihren wechselnden Jahreszeiten reflektieren und mit ihnen interagieren.» Die Veranstalter zogen nach dem Wochenende ein durchwegs positives Fazit. Die Performances am Eröffnungswochenende seien alle gut besucht gewesen und hätten den Leuten sehr gefallen, teilte Pierre Collet, Mediensprecher der Elevation 1049, auf Anfrage mit.

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