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Jetzt wehren sich die Bergführer

Gegen die vom Kanton erlassene Verfügung zur Teilöffnung von zwei Skitourenrouten und zur Sperrung von zwei weiteren Routen reichte der Bergführerverein Grindelwald jetzt Beschwerde ein.

Friedliche Skitouren-Idylle am Schwarzhorn. Doch hinter dem Gipfel sorgen vier umstrittene Routen für heisse Köpfe und juristisches Seilziehen. Foto: Bruno Petroni
Friedliche Skitouren-Idylle am Schwarzhorn. Doch hinter dem Gipfel sorgen vier umstrittene Routen für heisse Köpfe und juristisches Seilziehen. Foto: Bruno Petroni

Der Bergführerverein Grindelwald ist alles andere als zufrieden mit dem vor sechs Wochen erlassenen Entscheid des Kantons, zwei Skitourenrouten im Bereich des Schwarzhorns etwas abzuändern, jedoch an der definitiven Sperre von zwei weiteren Routen festzuhalten.

Die von ihren Oberhasler Berufskollegen und sieben Einwohnergemeinden moralisch und finanziell unterstützten Grindelwalder Bergführer verlangen deshalb den Schritt zurück auf Feld eins, wollen ein Mitspracherecht haben und gemeinsam mit den Behördenverantwortlichen eine Lösung finden; denn sie zweifeln die im Jahr 2014 vom kantonalen Jagdinspektorat in Auftrag gegebene Beurteilungstabelle stark an. Bis zum heutigen Tag seien ihre Argumente völlig ignoriert worden.

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