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Ice Magic setzt auf Ambiance

Seit Donnerstag wird gewässert, bis zum 15. Dezember sind die Eisfelder und Eiswegefürs romantische Schlittschuhlaufen bereit: Das Top of Europe Ice Magic geht in die fünfte Saison.

Seit Donnerstag ist ein Mann mit einem Wasserschlauch auf dem Haupteisfeld des Ice Magic unterwegs, in dessen Mitte neu ein Sponsorenturm steht.
Seit Donnerstag ist ein Mann mit einem Wasserschlauch auf dem Haupteisfeld des Ice Magic unterwegs, in dessen Mitte neu ein Sponsorenturm steht.
Anne-Marie Günter

Vom 15. Dezember bis zum 23. Februar ist das Ice Magic wieder in Betrieb. «Dieses Jahr legten wir viel Wert auf stimmungsvolle Ambiance mit schöner Beleuchtung», sagte Jürg Boss, Präsident des Vereins Chance Winter, an der Medienorientierung zum Start des «Winterzaubers» in Interlaken.

Statt eines grossen Zeltes wie im letzten Jahr überdachen jetzt zwei kleinere Zelte einen Teil der Eisflächen und die Lounge. Verzichtet wurde auf die Elektrogokarts, dafür ist das Softhockey-Eisfeld direkt an die Eiswege angeschlossen. Diese führen 450 Meter über die Höhematte. Im Iglu auf dem Eisfeld ist Coop präsent, in einer Firstbahn-Gondel präsentieren die Jungfraubahnen ihr V-Bahn-Projekt. Auf dem Haupteisfeld steht ein Sponsorenturm.

Erwartet werden 65000 bis 75000 Eisläuferinnen und Eisläufer und insgesamt gut 100000 Besucher. Das Budget des Interlakner «Winterzaubers» beträgt 1,65 Millionen Franken. Fünf Gemeinden, Interlaken Tourismus, der Hotelierverein und die Jungfrau World Event GmbH leisten Defizitgarantien. «Bisher haben wir diese nicht gebraucht. Letztes Jahr wurde es aber knapp», sagt Geschäftsführerin Iris Huggler.

Eingespieltes Team

Während der Medienorientierung wurde im Gelände intensiv gearbeitet. Seit Mittwoch wird Wasser auf die Anlagen gespritzt, damit in gut einer Woche eine regelmässige acht Zentimeter dicke Eisschicht auf den Eisfeldern und Eiswegen liegt. Konzipiert wurde das Ice Magic von Anfang an mit dem Eisbahnmarktleader Ast, die Anlage ist gemietet.

Der Ice-Magic-Aufbau begann Mitte November mit dem Bau einer Schotterstrasse. Laut Christoph Leibundgut, der für die Kommunikation zuständig ist, betragen die Energiekosten rund acht Prozent des Budgets. Verwendet wird Bödeli-Ökostrom. Für das Wasser gibt es Anschlüsse auf der Höhematte.

Der Energieverbrauch ist wetterabhängig; letztes Jahr war er wegen der Sturmschäden im Januar höher. Grundsätzlich ist der Energieverbrauch bei wärmerem Wetter höher, und für die überdachten Eisfelder ist er kleiner. Eismeister Beni Krebs habe stets ein wachsames Auge, auch um mit Schäden auf der Eisdecke sorgfältig umzugehen, sagt Leibundgut. Manchmal reiche ein Eimer Schnee oder Wasser, um kleine Löcher zu flicken.

Am Samstag beginnt der Weihnachtsmarkt in Interlaken. Neu ist Interlaken-Ost ins Konzept «Weihnachtszauber» einbezogen. Offiziell eröffnet wird es um 17 Uhr mit dem Anzünden des Weihnachtsbaums auf der Höhematte, eine halbe Stundespäter wird die Weihnachtsinszenierung auf dem grossen Brunnen beim Interlakner Ostbahnhof erleuchtet; Kinder des Waldkindergartens Tatatuck begleiten mit Laternen die Gäste von West nach Ost.

Wir verlosen sechsmal ein Exklusiv-Weekend für Familien bis maximal vier Personen inklusive zweier Übernachtungen in der Backpapers Villa Sonnenhof, Eintritten ins Ice Magic sowie eines Ausflugs aufs Jungfraujoch mit Schlittelpass im Gesamtwert von 1300 Franken pro Package. Die Verlosung läuft noch bis zum 15. Dezember auf der BZ-Facebook-Seite sowie auf www.espacecard.ch.

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