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Gstaad Airport eröffnet mit Chalet-Charme

Mit Gästen aus Politik und Wirtschaft sowie lokaler und internationaler Prominenz wurde der Erneuerungsbau am Gstaad Airport offiziell eröffnet.

Im Hangar «versteckt» sich ein nützliches Highlight: Der drehbare Parkettboden. Dieser bietet fünf Flugzeugen Platz, die so ein- und ausfahren  können, ohne dass ein anderes Flugzeug bewegt werden muss.
Im Hangar «versteckt» sich ein nützliches Highlight: Der drehbare Parkettboden. Dieser bietet fünf Flugzeugen Platz, die so ein- und ausfahren können, ohne dass ein anderes Flugzeug bewegt werden muss.
Kerem S. Maurer
Er gehörte zu den Geldgebern für den Neubau: Unternehmer Bernie Ecclestone an der Eröffnung auf dem Gstaad Airport.
Er gehörte zu den Geldgebern für den Neubau: Unternehmer Bernie Ecclestone an der Eröffnung auf dem Gstaad Airport.
PD
«Wir haben den Gstaad Airport für Generationen gebaut», sagtWalter Egger, Präsident Flugplatzgenossenschaft Gstaad-Saanenland (rechts), mit Marcel Bach.
«Wir haben den Gstaad Airport für Generationen gebaut», sagtWalter Egger, Präsident Flugplatzgenossenschaft Gstaad-Saanenland (rechts), mit Marcel Bach.
PD
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Die Flugplatzgenossenschaft Gstaad-Saanenland (FGGS) hat in den Neubau des Gstaad Airport rund 31 Millionen Franken investiert. «Das Ziel ist es, den Flugplatz in Zukunft mindestens kostendeckend zu betreiben», sagte FGGS-Präsident Walter Egger. Die Pisten des Flugplatzes seien in ihren Längen nicht verändert worden, da der Fokus vermehrt auf Helikopter gelegt werde. Für grössere Jets, die längere Start- und Landebahnen brauchten, setze man nach wie vor auf eine gute Zusammenarbeit mit den benachbarten Flugplätzen in St. Stephan und Zweisimmen.

Saanen steuert ein Drittel bei

An den Kosten habe sich die Gemeinde Saanen zu rund einem Drittel beteiligt. Bund und Kanton hätten ebenfalls einen wichtigen Beitrag geleistet, und einen «namhaften Betrag in zweistel­liger Millionenhöhe» hätten private Geldgeber und Nutzer der Infrastruktur beigesteuert, erklärte Marcel Bach, Mitglied der FGGS. «Wir haben den Gstaad Airport für Generationen gebaut», so Präsident Egger, der überzeugt ist, dass die Bedürfnisse ihrer Gäste mit nur einer bescheidenen Sanierung nicht hätten erfüllt werden können. Es soll keine wesentlichen Frequenz­zunahmen geben.

Was beim Betrachten des neuen Flugplatzgebäudes auffällt, sind die Materialien. Es wurde vorwiegend Holz für sichtbare Tragkonstruktionen verwendet. «Leider nicht alles einheimisches Holz», wie Nationalrat Erich von Siebenthal bedauerte. Daneben viel weisse Farbe an den Wänden und Glas für die grosszügigen Fensterfronten. Ebenso auffällig sind die Bodenplättli im Hangar. «Hast du schon einmal einen Hangar mit Bodenplatten gesehen?», fragte eine Anwesende ­erstaunt ihren Begleiter.

Drehbarer Hangarboden

Als weiteres Highlight darf sicher der drehbare Parkettboden in einem der Hangars bezeichnet werden. Dieser Drehboden bietet fünf Flugzeugen Platz und kann so gedreht werden, dass jedes Flugzeug gerade in den Hangar hinein- und hinausgefahren werden kann, ohne dass ein anderes dafür bewegt werden muss. «Noch mit der Windrose drauf ist dieser drehbare Hangarboden in dieser Qualität etwas Einzigartiges», freute sich Walter Egger.

Auch die Lounge für ankommende oder abfliegende Gäste, die als «Wohlfühloase am Gstaad Airport» bezeichnet wird, ähnelt mit ihrer Architektur aus Holz und den eleganten Sitzlandschaften eher einer gemütlichen Bar als einer Flughafenlounge.

«Ein Zeichen für die Zukunft»

Stil und Charakter hat er, der neue Airport Gstaad. Und er dürfte der einzige Flugplatz im Chaletstil sein. Sogar Bernie Eccle­stone, der das Projekt finanziell mitunterstützt hat, zeigte sich an der Eröffnung über das Resultat begeistert. Und Erich von Siebenthal hielt fest: «Unsere Region wäre ohne Flugplatz nicht das, was sie heute ist.» Und Marcel Bach nannte diesen Neubau «ein Highlight, ein Zeichen für die Zukunft!».

Der Gstaad Airport öffnet am Samstag seine Tore auch für die Öffentlichkeit. Am Tag der offenen Tür kann die Anlage besichtigt werden, um 13 Uhr findet die Einweihung statt (Detailprogramm siehe Kasten).

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