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See nur noch ein Drittel voll – Gefahr gebannt?

Der zwei Millionen Franken teure Eingriff ins Plaine-Morte-Gletschereis hat sich gelohnt, der Faverge-See konnte gezähmt werden. Um sicher zu sein, wurde noch ein Färbversuch durchgeführt.

Der leuchtend grüne Trübbach ist ein Grund zur Erleichterung für die Lenker Gemeindeverantwortlichen.
Der leuchtend grüne Trübbach ist ein Grund zur Erleichterung für die Lenker Gemeindeverantwortlichen.
Hansueli Hählen
Ein Färbversuch zeigte, dass das Schmelzwasser aus dem «gezähmten» Gletschersee auf Plaine Morte direkt in die Lenk abfliesst.
Ein Färbversuch zeigte, dass das Schmelzwasser aus dem «gezähmten» Gletschersee auf Plaine Morte direkt in die Lenk abfliesst.
Hansueli Hählen
Der nur knapp halb volle Faverge-Gletschersee. Im Hintergrund ist der gebaute Eiskanal zu sehen, der nach Westen führt.
Der nur knapp halb volle Faverge-Gletschersee. Im Hintergrund ist der gebaute Eiskanal zu sehen, der nach Westen führt.
Bruno Petroni
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Frühmorgens auf dem Plaine-Morte-Gletscher: Die Sommerhitze wirkt sich deutlich spürbar bis hier hinauf aus. 2740 Meter über Meer ist es schon bei Sonnenaufgang 20 Grad warm. Unter dem Schneehorn glitzert der Faverge-Gletschersee, der in letzter Zeit für so viel Ärger gesorgt hat. Heute vor einem Jahr lag dessen Wasserpegel fünf Meter höher als jetzt. Gerade mal 700'000 Kubikmeter Volumen hat er zurzeit – das ist bloss noch ein Drittel so viel wie im letzten Jahr.

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