Flugangst, Führungswechsel und grosse Zufriedenheit

Gstaad

Während vier Tagen präsentierten 75 Gewerbetreibende an der Gstaader Messe ihr vielfältiges Leistungspotenzial.

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Für Messepräsident Jürg von Allmen war die 41. Gstaader Messe ein voller Erfolg: «Trotz des herrlichen Wetters und der Topviehschau als landwirtschaftlichen Grossanlasses erlebte unser Messe keinen Durchhänger.» Die Gstaader Messe sei ein traditioneller Publikumsmagnet mit Besuchern aller Jahrgänge und bis weit über das Saanenland hinaus.

Das Unterhaltungsprogramm mit seinen Galanummern vom Mobi-Talk mit ethischem Hacker bis zur Livedemonstration der Air-Glaciers mit der Feuerwehr habe Anklang gefunden. Echte Kasperlitheater gab es einzig für die Jüngsten im betreuten Kinderhort. Jürg von Allmen: «Das Highlight waren jedoch die Aussteller selbst mit ihrer Leistungsfähigkeit. Wir schafften nur die Rahmenbedingungen.»

Junger Uhu lernt fliegen

An der Messe wurde auch dem Berufsnachwuchs ein besonderes Augenmerk geschenkt. Auf der Bühne im Festivalzelt präsentierten sich die unterschiedlichen Vorstellungen und kreativen Arbeiten zum Wettbewerbsthema «Flugangst».

Von Jasmin Käser der Wettbewerbsorganisation war zu erfahren: «Es gab viele positive Feedbacks. Auch die Lernenden selbst fanden das Thema verbunden mit der beruflichen Umsetzung äusserst lehrreich.» Den Teamwettbewerb gewannen Timon Zimmermann und Isaac Mottier, beide sind Lehrlinge der Spenglerei Ueli Reichenbach AG. In unzähligen Arbeitsstunden entstand der kleine Uhu, der erstmals beobachtet von seiner Mutter aus dem Nest fliegt. Den Einzelpreis gewann Silas Bach der Bach & Perreten Holzbau AG mit seiner feudalen Gstaadair-Bar gegen Flugangst in den luxuriösen Kleinflugzeugen.

Nachfolge ist geregelt

Nachdem sich die Messetore für zwei Jahre geschlossen hatten, traf sich die Ausstellergenossenschaft zum gemeinsamen Nachtessen im Messerestaurant. Nochmals wird Erlebtes ausgetauscht und das nachhaltige Miteinander gefestigt.

Für Jürg von Allmen war es die dritte und letzte Messe an vorderster Front: Offiziell übergibt er sein Amt allerdings erst an der Genossenschaftsversammlung im Frühling 2021. Doch mit Philipp Reber ist sein Nachfolger bereits bekannt.

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