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Feuerverbot nun auch in Teilen des Berner Oberlandes

Seit Montag gilt in mehreren Gemeinden des Berner Oberlands ein Feuerverbot. Feuerwerke sowie 1. August-Feuer sind nicht erlaubt.

Wegen der erhöhten Waldbandbrandgefahr gilt seit Montag in Teilen des Berner Oberlands ein Feuerverbot. (Symbolbild)
Wegen der erhöhten Waldbandbrandgefahr gilt seit Montag in Teilen des Berner Oberlands ein Feuerverbot. (Symbolbild)
Keystone

Trotz der Niederschläge vom vergangenen Samstag bleibt die Gefahr von Waldbränden erheblich: Auch in den acht Gemeinden des Verwaltungskreises Obersimmental-Saanen gilt seit Montag ein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe.

Wegen der anhaltenden Trockenheit sind ausserdem weder Feuerwerk noch 1.-Augustfeuer erlaubt, wie das Regionale Führungsorgan am Montag mitteilte. Das Gillieren im Garten sowie Lampionumzüge in Siedlungsgebieten bleiben hingegen erlaubt.

Die übrigen drei Verwaltungskreise des Oberlandes sind weiterhin vom Feuer- und Feuerwerksverbot ausgenommen. In Thun, Frutigen-Niedersimmental und Interlaken-Oberhasli ist die Waldbrandgefahr laut Gefahrenkarte des Kantons «erheblich».

Daher ist im Umgang mit Feuer und Feuerwerk Vorsicht geboten. Konkret heisst das:

  • Bei offiziellen 1. August Feuer ist die Feuerwehr ist vor Ort
  • Brennende Raucherwaren und Zündhölzer nicht wegwerfen.
  • Elektro- und Gasgrills sind erlaubt.
  • Grillfeuer nur in fest eingerichteten Feuerstellen und mit grösster Vorsicht entfachen, bei starkem Wind darauf verzichten.
  • Feuer immer beobachten und fliegende Funken sofort löschen.
  • Feuer immer vollständig löschen.
  • Private Feuerwerkskörper zurückhaltend und nur auf befestigtem Untergrund und nicht in der Nähe von leicht entzündbaren Stoppelfeldern abfeuern.

Feuerwerke auf dem Thunersee genehmigt

Grünes Licht gab es am Montag für die 1. August-Feuerwerke auf dem Thunersee - um 21.50 Uhr vor Gunten und um 22.15 Uhr zwischen Oberhofen und Hilterfingen. Private Schiffe dürfen sich der Feuerwerksstelle nicht nähern.

Feuerwerke auf Gebiet einer Gemeinde müssen von der jeweiligen Gemeindebehörden bewilligt werden. schreibt das Regierungsstatthalteramt Thun. In der Thuner Altstadt gilt jedoch ein generelles Feuerwerksverbot.

Neubeurteilung der Lage am Donnerstag

Weiterhin «gross» ist die Waldbrandgefahr nach wie vor im Berner Jura, im Mittel- und Seeland, im Emmental und im Oberaargau. Dort bleiben Feuer im Wald und in Waldesnähe, Feuerwerke und 1.-August-Feuer weiterhin verboten. Die Verbote gelten bis auf Weiteres, für den kommenden Donnerstag wurde eine Neubeurteilung der Situation angekündigt. Das Amt für Wald des Kantons Bern überwache die Waldbrandgefahr laufend.

Zur Gefahrenkarte:www.be.ch/waldbrandgefahr

SDA/tag

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