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Feuersternzauber zur Eröffnung

Showtime für Schlittschuhfans auf der Höhe: Die Eisbahn Top of Europe Ice Magic ist wieder offen.

Eisdisco-Feeling auf der Interlakner Höhematte: Ein Teil des Ice-Magic-Areals aus der Vogelperspektive.
Eisdisco-Feeling auf der Interlakner Höhematte: Ein Teil des Ice-Magic-Areals aus der Vogelperspektive.
Bruno Petroni
Ice Magic: Nun wird wieder im Angesicht des Metropole «gschlööflet».
Ice Magic: Nun wird wieder im Angesicht des Metropole «gschlööflet».
Bruno Petroni
Iris Huggler wird von Jürg Boss und Daniel Sulzer (l.) verabschiedet.
Iris Huggler wird von Jürg Boss und Daniel Sulzer (l.) verabschiedet.
Bruno Petroni
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Der neue Sponsorenturm mitten auf dem grossen Eisfeld hat doch sein Gutes: An der Eröffnung des fünften Top of Europe Ice Magic liess er grosse silberne und goldene Feuerwerksterne aufs Eis regnen. Jürg Boss, Vereinspräsident des Winterzaubers, und Daniel Sulzer, Präsident Tourismusorganisation Interlaken (TOI), zeigten auch gleich, dass der Turm kompatibel mit guter Eisaufbereitung ist: Sie liessen sich von Eismeister Beni Krebs auf der Eismaschine unter ihm durchfahren.

In ihrer launigen Ansprache wiesen die beiden auf die Highlights hin, die Ice Magic in der fünften Saison bietet. Offen blieb, ob Boss oder Sulzer der bessere Eisstockschütze ist. Mehr Training dürfte Boss haben, denn vor fünf Jahren stand noch Stefan Otz an der Spitze von TOI. Die beiden verabschiedeten mit Herz und Weihnachtsgesteck Iris Huggler, die von Anfang an Eismagierin war und jetzt den Event zum letzten Mal mitorganisiert hat. Zum Auftakt damals wurde mit grosser Kelle angerichtet: Der zweifache Weltmeister Stéphane Lambiel stand auf Interlakner Eis, und ein Coca-Cola-Truck brachte Weihnachtsglanz made in USA an den Höheweg.

«Happy Birthday»

In die fünfte Eröffnung brachten junge Einheimische den Glanz. Der Eislaufclub Jungfrau Interlaken und der Eislaufclub Thun mit der Solistin Lara Mierisch zauberten schöne Figuren aufs Eis. Den Sponsorenturm bezogen sie in die Choreografie ein. Ein bisschen Kuba trugen die Thunerinnen mit dem «Mambo No. 5» bei. Für die Interlaknerinnen hatte Ina Jegher Kehrli «Lollipop» und «Magic in The Air» gewählt. «Lollipop», getanzt in orangen, gelben und altrosa Tutus, könnte ein kleiner Gruss an die 560 Kilogramm Gummifrösche gewesen sein, die seit der Eröffnung von Ice Magic verkauft worden sind.

Der Spiezer Nico Steffen, der amtierende Meister des Regionalverbandes Bern-Nordwestschweiz, zeigte eine stimmungsvolle Kür mit perfekten Pirouetten; ihm ist der Turm vielleicht ein bisschen im Weg gestanden. Das Feuerwerkfinale mit dem von allen getanzten Song «Happy Birthday» stand dann für 248 Tage oder 3'396 Stunden Eis auf der Höhe, für 145'000 vermietete Schlittschuhe und 276'000 Eintritte in den letzten vier Jahren.

460'000 auf der Piazza

Flammkuchen und Pizza, Crêpes und Süsses, Wurst und mehr, Älplermagronen und Fajitas, Chäsbrätel, Heissi Chue und Glühwein: 460000 Leute haben in den letzten vier Jahren die Piazza besucht und unter dem Zeltdach das kulinarische Angebot genossen. Dieses Jahr gibt es sogar ein warmes Zelt.

Und 420'000 Bilder sind am Fotopoint geknipst worden und zeigen, wie schön Eislaufen in Interlaken ist. Besonders schön, wenn wie am Eröffnungstag die Jungfrau im Hintergrund leuchtet und längs des Höhewegs die Lichter an den Märithäuschen und Weihnachtsbäumchen angehen. Von nichts kommt nichts. «Lory – du hast mit deinem Team in den letzten Jahren über 600 Tonnen Material verbaut», sagte Iris Huggler vor geladenen Gästen im Swiss-Chalet-Restaurant zu Lorenz Krebs, Planer und Umsetzer des Gesamtkonzepts Ice Magic.

Ice Magic ist bis 23. Februar täglich von 10 bis 22 Uhr offen. Das gedeckte Eisfeld ist von 10 bis 15.30 Uhr für Kinder offen, ab 16 Uhr für das Eisstockschiessen. Der Tageseintritt für Eisläufer kostet für Erwachsene und Jugendliche 9 Franken. Der Zugang zur Piazza ist gratis. Kinder von 4 bis 10 Jahren zahlen 7 Franken. Vergünstigungen gibt es für Inhaber vonSaisonabos der Jungfraubahnen, Coop-Karten und der Gästekarte. An einigen Tagen sorgen DJs für Liebhaber verschiedener Musikstile für Unterhaltung. Am 26. Januar spielen Guggenmusiken.

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